Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit drei Jahren mit meiner Luft-Wasser-WP und versuche jetzt, die Vorlauftemperatur in den warmen Monaten zu optimieren. Im August läuft meine Anlage hauptsächlich für Warmwasser, die Heizung ist natürlich aus. Momentan fahre ich die VLT immer noch auf 45–48°C hoch, obwohl es draußen 25°C+ hat.
Meine Frage: Macht es Sinn, die Vorlauftemperatur dauerhaft zu senken, um den COP zu verbessern? Ich habe gelesen, dass jedes Grad weniger den Stromverbrauch reduziert. Aber ich frage mich, ob das in der Praxis auch wirklich messbar ist – oder ob der Aufwand mit den Parametereinstellungen nicht in Relation zum Ersparten steht.
Hat von euch schon jemand gezielt im Sommer damit experimentiert und kann über konkrete Verbrauchswerte berichten? Sollte ich eher auf ein automatisches Absenkungsschema setzen oder manuell nachjustieren?
Danke für eure Erfahrungen!
Thomas, das ist exakt das Thema aus meiner Analyse zu den August-Parametern – hast du meinen anderen Post zu den COP-Optimierungen gelesen? Ich würde dir empfehlen, zunächst die Heizkurve systematisch zu flachen und die Vorlauftemperatur-Absenkung nicht manuell zu machen, sondern über die Reglerkonfiguration abzubilden. Mit den richtigen Diagnosedaten kannst du dann den exakten Effekt messen: Differenztemperatur über den Wärmemengenzähler, Stromaufnahme über ein Shunt-Messgerät.
Die Theorie ist klar – jedes Kelvin weniger senkt den Kompressor-Druck. Aber gemessen habe ich Einsparungen von 3–7 Prozent JAZ je 5°C, je nach Außentemperatur.