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Grundwasser oder Teich/Bach als Wärmequelle – was ist besser?

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Marco K.
Beiträge: 27
(@marco98)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessantes Thema, hab mich da auch schon mal belesen (wenn auch bei mir eher Richtung Überdimensionierung das Problem war, anderes Thema). Kurz zu deiner Frage: Grundwasser gewinnt in den meisten Fällen. Die konstante Temperatur von 10-12°C ist ein riesiger Vorteil gegenüber Oberflächenwasser. Gerade im Winter wenn du die Wärme am meisten brauchst, kann ein Bach auf 2-4°C abkühlen – da sinkt der COP spürbar. Und Frostgefahr am Wärmetauscher ist beim Oberflächenwasser definitiv ein reales Risiko, das du technisch absichern musst. Für die Kühlung im Sommer wär der Bach theoretisch attraktiv, aber du müsstest prüfen ob da wasserrechtlich überhaupt was geht. Bei Oberflächenwasser brauchst du in den meisten Bundesländern eine deutlich aufwändigere Genehmigung als bei einem Brunnen, manchmal ist es schlicht nicht genehmigungsfähig. Ich würde mit dem Grundwasser planen und den Bach erstmal außen vor lassen – weniger Risiko, verlässlichere Quelle.


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WpSkeptiker4764
Beiträge: 50
(@wpskeptiker4764)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch was die ganze Richtung angeht. Oberflächenwasser als Wärmequelle klingt in der Theorie toll, in der Praxis ist das aber eine echte Wartungshölle. Laub, Schlamm, Algen – der Wärmetauscher ist ein Dauerpflegekasus. Hab da schon einige Berichte gelesen die einem die Lust vergehen. Grundwasser ist da schon deutlich unkomplizierter, aber auch da gibts Tücken (Eisengehalt, Härte etc.). Ich find generell dass Wasser-Wasser-Systeme gerne schöngerechnet werden – die Unterhaltskosten tauchen in den Angeboten oft gar nicht richtig auf. Bitte erstmal ein ordentliches Wassergutachten machen lassen bevor du irgendwas planst.


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