Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Einfamilienhaus von 1978 zu sanieren und plane parallel eine Wärmepumpe (Luft-Wasser). Jetzt stellt sich mir die Frage nach einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Alles, was ich bisher gehört habe, klingt nach Heilsversprechen: "JAZ steigt um 0,5-1,0 Punkte", "Amortisation nach 8-10 Jahren". Aber mit welchen realen Kosten muss ich rechnen? Ich meine nicht nur die Hardware selbst, sondern das ganze Paket: Planung, Rohrleitungen durchs Haus, Verschlussarbeiten, regelmäßige Filterwechsel, Wartung.
Ist die Nachrüstung im Bestand wirtschaftlich sinnvoll, oder zahle ich da am Ende drauf? Hat jemand konkrete Erfahrungswerte mit drei-stelligen monatlichen Betriebskosten?
Vor allem interessiert mich: Wo würde eine dezentrale Lösung Sinn machen (z. B. nur Wohnzimmer + Schlafzimmer), und wann ist die zentrale KWL unumgänglich? Gibt es Faustregel oder Richtwerte für die Kosten-Nutzen-Relation beim Altbau?
Freue mich über ehrliche Antworten – auch wenn sie kritisch ausfallen.
Viele Grüße,
Klaus