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Wärmepumpe bei -15°C Außentemperatur im Allgäu - welche Technologie?

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L.Weber96
Beiträge: 19
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(@l-weber96)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#38]

Hallo zusammen,

ich plane für nächstes Jahr eine Wärmepumpe und mache mir ehrlich gesagt Gedanken wegen der extremen Wintertemperaturen hier im Allgäu. Letzten Winter hatten wir teilweise -15°C und kälter, da frage ich mich schon, welche Wärmepumpentechnologie bei solchen Temperaturen wirklich zuverlässig läuft.

Ich höre immer wieder von Luft-Wasser-Wärmepumpen, die dann nur noch mit dem Heizstab laufen und dadurch teuer werden. Andererseits sind Erdwärme oder Grundwasser hier sehr aufwendig und teuer zu erschließen.

Habt ihr Erfahrungen mit verschiedenen Wärmepumpentypen bei richtig kalten Temperaturen? Was läuft bei euch im Allgäu oder ähnlich kalten Gebieten zuverlässig? Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, bevor ich im Herbst die Entscheidung treffe.

Viele Grüße
L.Weber96


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3 Antworten
HolgerAltbau_72
Beiträge: 24
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(@holgeraltbau_72)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Sehe das etwas kritisch bei den extremen Allgäuer Wintern. Hab selbst ne LW-WP und bei -15°C läuft der Heizstab definitiv mit. Das merkst du dann schon auf der Stromrechnung.

Wenn Budget da ist, würde ich Erdwärme nehmen. Ansonsten Split-LW mit großzügiger Auslegung und gutem Pufferspeicher. Bei Mythos Minusgrade hatte ich das schon mal erklärt.

Aber keine Panik - auch mit Heizstab-Betrieb an 10-15 Tagen im Jahr rechnet sich's noch.

Holger


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MarkusT84
Beiträge: 26
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(@markust84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hi L.Weber96,

kann dich beruhigen - moderne LW-WP laufen auch bei -15°C noch effizient. Wichtig ist die richtige Auslegung und ein gutes Gerät. Habe hier eine Split-Anlage (Mitsubishi) laufen und die packt auch -18°C problemlos. Der Heizstab springt erst bei -20°C oder darunter zu.

Entscheidend ist meiner Erfahrung nach:
- Überdimensionierung um ca. 20-30%
- Split-Technologie für bessere Effizienz bei Minusgraden
- Qualitätshersteller mit bewährter Inverter-Technik

Bei Split vs. Monoblock hatte ich schon mal die Unterschiede erklärt.

Erdwärme wäre natürlich optimal, aber bei den Erschließungskosten im Allgäu oft unwirtschaftlich.

Markus


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Stefan-Mueller
Beiträge: 30
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(@stefan-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Moin!

Habe seit 3 Jahren eine NIBE F2120 (Sole-Wasser) mit Erdkollektoren. Läuft bei jeder Temperatur konstant mit COP um die 4,0. Klar, die Erschließung war teuer, aber dafür hab ich Ruhe und keine Sorgen bei Extremtemperaturen.

Bei Luft-Wasser würde ich auf Geräte mit Enhanced Vapor Injection setzen - die schaffen auch bei -20°C noch vernünftige COPs. Aber wie Markus sagt: Überdimensionierung ist wichtig!

Stefan


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