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Kann man dezentrale Lüfter selbst einbauen oder ist das zu riskant?

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Werner69
Beiträge: 31
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(@werner69)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#24]

Hallo zusammen!

Ich beschäftige mich gerade mit dem Gedanken, in unserem 80er Jahre Haus dezentrale Lüftungsgeräte nachzurüsten. Die Sommer werden ja immer heißer und ohne Klimaanlage ist es teilweise echt unerträglich geworden. Gleichzeitig möchte ich nicht ständig die Fenster aufreißen und damit die Wärme reinlassen.

Nun bin ich auf diese dezentralen Geräte gestoßen, die man anscheinend paarweise in die Außenwand einbaut. Von der Theorie her klingt das machbar - Löcher bohren, Geräte einsetzen, verkabeln, fertig. Aber ich bin mir unsicher, ob das wirklich so einfach ist.

Meine Bedenken:
- Ist das Löcher bohren in die Außenwand nicht riskant wegen Wärmebrücken?
- Was ist mit der Elektrik? Brauche ich dafür einen Elektriker?
- Können solche DIY-Installationen Probleme mit der Gewährleistung oder Versicherung geben?
- Wie kompliziert ist die richtige Positionierung und Ausrichtung?

Hat jemand von euch schon mal so eine Installation selbst gemacht? Würdet ihr das einem technischen Laien empfehlen oder sollte man doch lieber den Profi ranlassen?

Danke für eure Einschätzungen!


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3 Antworten
SkeptikJAZ42
Beiträge: 30
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(@skeptikjaz42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hmm, sehe ich etwas entspannter als Thomas. Kommt ganz auf deine handwerklichen Fähigkeiten an.

Die meisten dezentralen Geräte sind heute schon ziemlich DIY-freundlich konzipiert. Kernbohrung mit Diamantbohrkrone ist Standard, die Hersteller liefern meist genaue Anleitungen mit. Elektrisch ist es auch nicht wild - 230V Anschluss, maximal noch ein Schalter.

Wichtig ist aber: Vorher genau checken was in der Wand ist! Leitungssucher verwenden, bei Unsicherheit einen Elektriker für die Abklärung beauftragen. Bei tragenden Wänden vorher statisch prüfen lassen.

Wenn du handwerklich nicht ganz ungeschickt bist und dir die Zeit nimmst, alles ordentlich zu planen, ist das durchaus machbar. Aber unterschätze den Aufwand nicht - für zwei Geräte bist du locker ein Wochenende beschäftigt.


Antwort
Thomas-Kruegers
Beiträge: 36
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(@thomas-kruegers)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Also Werner, ich kann dir nur dringend davon abraten! Bei meinem letzten Projekt mit der Wärmepumpe (hatte ich hier schon mal beschrieben) habe ich gelernt, dass gerade bei den 80er Jahre Häusern die Bausubstanz oft tückisch ist.

Das Problem ist nicht nur das Löcher bohren - du weißt vorher nie, was dich in der Wand erwartet. Strom- oder Wasserleitungen, tragende Elemente, verschiedene Dämmschichten. Ein falsches Loch und du hast richtig Ärger.

Dazu kommt: Die Geräte müssen exakt waagerecht sitzen, sonst funktioniert die Wärmerückgewinnung nicht richtig. Die Kondensatabführung muss stimmen, die Luftströme müssen aufeinander abgestimmt sein. Das ist keine Bastelei für's Wochenende.

Mein Rat: Lass es vom Fachmann machen. Die paar hundert Euro mehr sind gut investiert, wenn dafür alles richtig funktioniert und du keine bösen Überraschungen erlebst.


Antwort
Marcus92
Beiträge: 8
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(@marcus92)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Jo, also ich hab das letztes Jahr selbst gemacht und es war eigentlich gar nicht so schwer. Wichtigster Tipp: Gute Diamantbohrkrone leihen, nicht die billigste nehmen! Und unbedingt mit Wasserkühlung arbeiten, sonst haste 'ne Staubwolke ohne Ende.

Elektrisch war bei mir easy - hab einfach von ner bestehenden Steckdose abgezweigt. Bei der Positionierung musste ich bisschen rumprobieren, aber die meisten Geräte haben heute eh ne App wo du siehst wie der Luftstrom läuft.

Einziges Problem war bei mir das Kondenswasser im Winter - da musste ich nachbessern weil's erstmal in die Dämmung gelaufen ist 😅

Also machbar ist es schon, aber nimm dir Zeit und les die Anleitung richtig!


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