Hallo zusammen,
ich bin gerade bei der Planung meiner nächsten Testphase und beschäftige mich intensiv damit, wie ich meine Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe noch effizienter steuern kann. Konkret geht es mir um die Frage: Soll ich auf eine kommerzielle Lösung (z.B. proprietäre Hersteller-Apps mit Cloud-Anbindung) setzen oder lieber mit Open-Source-Lösungen wie Home Assistant arbeiten?
Mein Fokus liegt auf der Optimierung der JAZ für die Warmwasserbereitung im Jahresverlauf – besonders jetzt im Juli sehe ich, dass man mit intelligenter Steuerung und Legionellenschutz-Strategien viel rausholen kann. Bei kommerziellen Lösungen habe ich Bedenken bezüglich Lock-in und fehlender Transparenz bei den Steuerungsalgorithmen. Open Source würde mir mehr Kontrolle geben, erfordert aber wahrscheinlich mehr Eigenarbeit.
Wer von euch hat praktische Erfahrungen gemacht? Wo seht ihr die Grenzen von Open Source, wo die Nachteile kommerzieller Systeme? Geht es am Ende nur um die Kostenoptimierung oder gibt es auch Effizienz-Unterschiede?
Aus elektrotechnischer Perspektive muss ich sagen: Die JAZ-Optimierung für Warmwasser hängt primär von der Regellogik ab, nicht vom System. Open Source hat den Vorteil, dass du die Algorithmen selbst tunen kannst – das ist bei mir der Knackpunkt gewesen. Allerdings: Kommerzielle Systeme haben teilweise bessere Predictive-Features für Strompreise eingebaut. Meine Empfehlung: Erst messen, dann entscheiden. In meinem früheren Thread zu EMS-Systemen habe ich ein paar praktische Vergleiche gezogen – könnte dir helfen.
Das ist eine spannende Frage! Ich interessiere mich gerade intensiv dafür, meine zukünftige WP intelligent zu steuern. Darf ich fragen: Hast du schon konkrete Systeme getestet? Ich lese überall von Home Assistant, aber auch von Loxone und anderen – und bei den kommerziellen Systemen werben alle mit Effizienz, ohne dass man wirklich vergleichen kann. Macht es für Warmwasser einen signifikanten Unterschied?