Hi zusammen,
ich plane gerade die Installation einer Luft-WP und überlege, ob ich das Fundament selbst gießen kann, um Kosten zu sparen. Der Handwerker vor Ort will dafür knapp 800 Euro haben, was mir einfach zu viel erscheint für ein paar Quadratmeter Beton.
Hat hier jemand Erfahrung damit gemacht? Worauf muss man konkret achten – nur ebene Fläche oder braucht es spezielle Anforderungen wegen der Vibrationen? Ich hätte die Möglichkeit, im August noch anzufangen, solange das Wetter passt.
Und ehrlich gesagt: Wie sehr wirkt sich ein selbstgemachtes Fundament auf die späteren Betriebskosten aus? Liest man überall, dass guter Untergrund die Effizienz verbessert, aber ob das wirklich messbar ist oder nur Marketing-Gerede, würde mich interessieren.
Danke für konkrete Tipps ohne Umschweife.
Aus meiner Sicht solltest du das nicht unterschätzen. Ein stabiles Fundament ist nicht einfach eine ebene Fläche – es geht um Entkopplung von Vibrationen, die sonst direkt ins Mauerwerk gehen und dort mittel- bis langfristig zu Rissen und auch zu Lärmproblemen führen können.
Bei einer selbst gegossenen Bodenplatte musst du auf die Ebenheit achten (max. 5mm Abweichung), die richtige Verdichtung, und idealerweise Elastomerpuffer oder Schwingungsdämpfer zwischen Wärmepumpe und Beton einplanen – das ist nicht trivial. Wenn das schiefgeht, zahlst du hinterher deutlich mehr für Nachbesserungen oder Schallschutzmaßnahmen als du sparen wolltest.
Mein Rat: Lass den Fachmann machen oder hol dir vorher detaillierte Pläne vom Hersteller und eine fachliche Anleitung. 800 Euro ist am Ende nicht das Problem – Risse im Haus oder chronische Vibrationen schon.