Hallo zusammen,
ice bin gerade bei der Planung meiner Sole-Wasser-Wärmepumpe und bin auf ein Problem gestoßen: Der Geologe hat mir mitgeteilt, dass die Bohrtiefe auf meinem Grundstück maximal 80 Meter erreichen kann, statt der von der KfW in den Effizienzhaus-Kriterien geforderten Mindesttiefe von 100 Metern. Das Grundstück ist leider nicht größer, und eine Flächenkollektor-Lösung würde den Garten zu sehr zerstören.
Ich nutze schon seit 3 Jahren meine aktuelle Wärmepumpe und kenne mich mit Schallschutz und Wartungsintervallen aus – die technischen Aspekte sind für mich kein Problem. Aber bei der Förderung bin ich unsicher: Gilt die 80-Meter-Bohrung automatisch als technische Voraussetzung nicht erfüllt, oder kann ich das dem KfW-Energieberater erklären und trotzdem einen Antrag stellen?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder gibt es Spielraum bei solchen "zu flachen" Bohrungen, wenn die JAZ trotzdem stimmt?
Danke für eure Erfahrungen!
Das ist tatsächlich ein klassisches Catch-22-Problem. Mein Ansatz als Ingenieur: Kalkulier mal durch, ob die 80 Meter für dein Haus überhaupt reichen – also JAZ, Leistung, alles. Wenn ja, frag beim zuständigen Energieberater konkret nach, ob das ein Hinderungsgrund ist oder nur ein Optimierungspunkt. Im schlimmsten Fall musst du selbst finanzieren, aber das ist immer noch günstiger als ein Antrag, der abgelehnt wird und dich später verzögert.