Hallo zusammen,
ich plane gerade die Anschaffung einer Wärmepumpe für mein Einfamilienhaus und rechne mit Gesamtkosten von ca. 32.000 Euro (inkl. Arbeiten). Ich habe bisher etwa 8.000 Euro an Eigenkapital zusammengespart – das sind knapp 25 %. Die BAFA-Förderung (30%) würde mir weitere 9.600 Euro bringen, aber die ist ja erst nach Abschluss verfügbar.
Meine Frage: Muss ich wirklich die klassischen 20-30% Eigenkapital mitbringen, um bei einer Bank ernst genommen zu werden? Oder schaffen es auch Leute mit 15-20% bei vernünftigen Zinsen? Ich verdiene stabil, habe einen unbefristeten Job, und meine Schufa ist sauber. Was ich noch nicht ganz durchschaue: Kann ich die BAFA-Förderung irgendwie schon bei der Kreditantragstellung einkalkulieren, oder wird das von den Banken komplett ignoriert?
Welche konkreten Erfahrungen habt ihr gemacht? Und gibt es Unterschiede zwischen KfW-Krediten und klassischen Bankdarlehen beim Thema Eigenkapitalanforderung?
Danke für euer Feedback!
Tobias, guter Punkt mit der BAFA-Förderung. Aus meiner Erfahrung – ich optimiere ja auch meine Tarifmodelle und Stromkosten genau – sehen die Banken die BAFA-Zuschüsse in der Regel nicht als Eigenkapitalersatz an. Das ist frustrant, ich weiß. Die 30% gelten offiziell erst nach Auszahlung durch die BAFA.
Mit 25% Eigenkapital und stabiler Anstellung solltest du aber gute Chancen bei der KfW 261 haben – die ist speziell für WP gedacht und berücksichtigt die Förderung anders als Hausbanken. Ich würde parallel zwei, drei Angebote einholen: einmal KfW, einmal bei deiner Hausbank. Die Diskrepanz ist oft größer als man denkt.
Wie hoch ist deine JAZ-Erwartung für die geplante Anlage? Das beeinflusst auch, wie realistisch die Bank deine Amortisationsdauer einschätzt.