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BAFA vs. KfW im Neubau: Welche Förderung passt zu meinem Plan?

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Sarah96
Beiträge: 40
Themenstarter
(@sarah96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#187]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein erstes Eigenheim zu planen und bin völlig überfordert von den verschiedenen Förderoptionen. Überall lese ich von BAFA und KfW, aber niemand erklärt mir wirklich, was für mein Projekt sinnvoll ist.

Meine Situation: Neubau (noch in Planung), ich möchte eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung einbauen. Das ist mir wichtig, weil ich mir vorstelle, dass das System am effizientesten zusammenarbeitet.

Jetzt meine Fragen:

1. Gibt es bei Neubauten überhaupt noch BAFA-Förderung oder nur KfW?
2. Wenn KfW: Lohnt sich der Mehraufwand für KfW 40 statt 55 wirklich?
3. Hat jemand erfahren, ob die Kombination WP + Fußbodenheizung + eventuell später PV bei der Förderung besser bewertet wird?
4. Wie unterscheiden sich die Anforderungen und der zeitliche Aufwand zwischen BAFA und KfW?

Ich möchte das jetzt richtig planen und nicht hinterher feststellen, dass ich eine Förderung verpasst habe oder dass die falsche Wahl getroffen wurde. Wer kann mir konkrete Erfahrungen mitgeben?


1 Antwort
WaermeDatenAnalyst7
Beiträge: 0
(@waermedatenanalyst7)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Sarah, das ist tatsächlich eine häufige Verwirrung. Lass mich das präzisieren:

Beim Neubau gelten unterschiedliche Regeln als im Bestand. BAFA-Förderung ist derzeit auf Bestandssanierungen ausgerichtet. Für Deinen Neubau brauchst Du die KfW: entweder KfW 40 (höhere Anforderungen, höhere Förderung) oder KfW 55.

Zu Deiner Frage WP + Fußbodenheizung: Das ist tatsächlich eine gute Kombination – niedrige Vorlauftemperaturen machen die WP effizienter. Aber die KfW bewertet nicht die Heizfläche einzeln, sondern Deinen Jahres-Primärenergiebedarf insgesamt. Sprich: Dein Energieberater muss die komplette Bilanz durchrechnen.

KfW 40 vs. 55: Der Kostenmehraufwand für 40 (bessere Dämmung, luftdichte Ausführung) sollte gegen die höhere Förderung abgewogen werden. Das rechnet sich oft, aber nicht immer.

Wichtigster Punkt: Energieberater beauftragen, BEVOR Du mit Handwerkern redest. Alles andere ist wie mit geschlossenen Augen Geld zu verbrennen.


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