Hallo zusammen,
ich beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema Heizkurve bei Wärmepumpen und merke, dass es da viel Halbwissen gibt – auch in älteren Forumsbeiträgen. Viele Anfänger scheinen die Heizkurve einfach nach Herstellerangaben zu nehmen und dann zu hoffen, dass es funktioniert. Das führt aber oft zu schlechteren COP-Werten als nötig.
Meine Frage: Wie stellt man die Heizkurve realistisch und praxisorientiert ein? Nicht die theoretischen Optimierungen – sondern was funktioniert wirklich im Altbau mit Fußbodenheizung?
Ich interessiere mich speziell für:
- Die Heizgrenze und wie man sie richtig bestimmt
- Den Steilheitsgrad und die Senkung – und wann man die Standardwerte anpassen sollte
- Wie man die Kurve im Betrieb nachjustiert, ohne permanent an den Einstellungen rumzuspielen
- Warmwasserbereitung: Nutzt ihr dafür eine separate Kurve oder läuft die über die Raumheizung?
Weil ich die Versprechen von manchen Herstellern einfach zu rosig finde – wenn jeder mit den Standardeinstellungen die perfekte JAZ erreicht, warum berichten so viele von praktischen Problemen?
Freue mich auf eure Tipps!