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Smarthome-Integration: welche Systeme funktionieren zuverlässig

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Bernd H.
Beiträge: 15
Themenstarter
(@bernd-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#113]

Moin zusammen,

nach einer längeren Pause bin ich wieder aktiv und möchte meine alte Luft-Wasser-Wärmepumpe endlich richtig in den Griff bekommen. Ein großes Thema für mich ist jetzt die Smarthome-Integration – meine Anlage ist inzwischen ja auch in die Jahre gekommen und ich überlege, ob es Sinn macht, sie nachträglich anzubinden.

Meine Fragen:
1. Welche Smarthome-Systeme haben sich bei Wärmepumpen wirklich bewährt? KNX, MQTT, Homee, ioBroker?
2. Wie steht es mit der Zuverlässigkeit im Alltag – geht da ständig was kaputt oder ist das mittlerweile stabil?
3. Lohnt sich der Aufwand für eine ältere Anlage oder sollte ich erst bei einer Neuinstallation anfangen?
4. Was ist essentiell (Vorlauftemperatur, Stromverbrauch tracken) und was eher Spielerei?

Ich kenne noch die alten Tage, wo sowas gar nicht möglich war. Bin neugierig, was sich da getan hat und wie andere das praktisch gelöst haben.


5 Antworten
WolfgangB.1947
Beiträge: 44
(@wolfgangb-1947)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Bernd,

da kann ich aus fünf Jahren Praxis mit meiner Altbau-Anlage berichten: KNX ist für meine Luft-Wasser-Wärmepumpe die zuverlässigste Lösung gewesen. Ich steuere damit die Vorlauftemperatur intelligent nach Außentemperatur und Tageszeit – das spart Energie ohne Fummelei.

Bei älteren Anlagen ist der Aufwand anfangs höher, aber es zahlt sich aus. Was essentiell ist: Vorlauftemperatur überwachen und den COP-ähnliche Verbrauchswerte tracken. Alles andere ist Komfort.

Welches Alter hat deine Anlage? Das ist für die Integrationsmöglichkeiten entscheidend.


Antwort
ThomasBreuer
Beiträge: 7
(@thomasbreuer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessante Frage! Aus meinen Recherchen für die Wasser-Wasser-Planung habe ich gemerkt: KNX ist robust, aber auch teuer in der Implementierung. MQTT mit ioBroker ist moderner und günstiger, wenn man technisch etwas versierter ist. Homee liegt preislich dazwischen, soll aber auch recht stabil laufen. Für Stromoptimierung – was mich besonders interessiert – brauchst du ohnehin saubere Verbrauchsdaten, egal welches System. Das sind die zwei wichtigsten Metriken.


Antwort
ThomasKreuter
Beiträge: 10
(@thomaskreuter)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

KNX würde ich persönlich für einen Neubau wählen – saubere Architektur, langfristig stabil. Bei Nachrüstung an einer älteren Anlage kommt es stark drauf an, ob die Elektronik der WP noch Standards erfüllt oder ob das ein Frankenstein wird. Hast du noch die ursprüngliche Dokumentation oder weißt du, welche Marke/Baujahr deine Pumpe ist?


Antwort
ErdwaermeNeu28
Beiträge: 50
(@erdwaermeneu28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei meinem Umbau des Altbaus hat mich vorab die Smarthome-Frage auch umgetrieben, ehrlich gesagt. Bin da noch nicht so tief drin, aber eines ist klar: die GEG-Pflichten sind wichtiger als die Smarthome-Anbindung – siehe meinen Thread zu den GEG-Anforderungen. Wenn du das Fundament nicht sauber legst, bringt dir die beste Smarthome-Integration nichts. Erst die Heizkurve richtig, dann der Schnick-Schnack.


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