Hallo zusammen,
ich bin gerade in einer frustrierenden Situation und würde gerne von euren Erfahrungen profitieren. Mein Förderantrag bei der KfW wurde leider abgelehnt – angeblich weil mein Neubau von 2022 die Effizienzklasse-Anforderungen rückwirkend nicht mehr erfüllt (die Kriterien wurden ja massiv verschärft).
Now die Frage: Lohnt sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe trotzdem ohne die 25% Förderung? Ich tracke ja akribisch meine JAZ und kenne die Stromkosten ziemlich genau – mit meinem aktuellen Gasmix wäre die Amortisierung eher kritisch geworden.
Ich überlege jetzt, ob ich einfach selbst eine bessere Planung mache: niedrigere Vorlauftemperaturen, optimale Heizkurvenabstimmung von Anfang an, oder ob das einfach nicht reicht, um die fehlende Förderung reinzuholen. Hat jemand ähnliches durchgemacht und kann realistisch sagen, wie lange die Amortisation dann dauert?
Vielleicht gibt es auch noch andere Ecken, wo ich sparen kann – beim Installateur, bei der Planung, irgendwo?
Freue mich auf eure Tipps!
Thomas, das kenne ich! Selbst als Pensionär mit den Excel-Sheets kann ich dir sagen: Ohne Förderung wird's eng bei den Zahlen. ABER – und das ist wichtig – die Planung ist alles. Ich habe meine 2021er Installation damals mit präziser Heizlastberechnung und einer unterirdischen Sonde gemacht, nicht mit Luft. Das bringt dir eine JAZ von 4,5+ statt 3,2, und damit wird die fehlende KfW-Förderung schnell kompensiert.
Bei dir im Neubau: Kannst du noch auf Sole-Wasser wechseln? Falls nicht, dann mindestens: hydraulischer Abgleich, Vorlauf max. 35°C für deine Fußbodenheizung, Nachtabsenkung intelligent nutzen. Mein Fazit nach Jahren: Mit 3-4% besserer JAZ sparst du die Förderung in 5-6 Jahren ein, nicht in 15.
Welche Heizflächen hast du?