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Förderantrag 2026: Meine Erfahrungen mit dem Prozess

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Torsten82
Beiträge: 11
(@torsten82)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Zu Technik_Marco_85 seiner Frage: Ja, das geht, aber man muss das aktiv melden und darf nicht einfach das andere Modell einbauen lassen. Ich hab das in einem ähnlichen Fall mitgemacht (bei einem Bekannten, nicht bei mir selbst). Die haben eine Änderungsmeldung eingereicht, und solange die neue Anlage mindestens gleichwertig ist und die Förderbedingungen weiter erfüllt, wird das in der Regel akzeptiert. Dauert aber nochmal ein bis zwei Wochen extra.

Zum eigentlichen Thema: Mich hat am meisten genervt dass das Portal zu Spitzenzeiten extrem langsam war. Ich hab mich Mitte März eingeloggt und war gefühlt eine Stunde dabei bis alles hochgeladen war. Das sollte 2026 eigentlich kein Problem mehr sein aber war es eben doch. Bin gespannt ob das bis Herbst besser wird wenn wieder mehr Anträge reinkommen.


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Marcus89
Beiträge: 43
(@marcus89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das etwas anders als TechnikPeter_74 oben. Klar kostet die Vorbereitung was, aber man sollte die Förderung trotzdem nicht kleinreden. Bei mir waren es am Ende knapp 11.000 Euro Zuschuss, da relativieren sich 1.500-2.000 Euro Nebenkosten schnell.

Was ich als Tipp ergänzen würde: Fragt euren Installateur ob er Erfahrung mit dem aktuellen Portal hat. Es gibt da wirklich große Unterschiede. Ich kenne Fälle wo der Betrieb das erst zum zweiten Mal gemacht hat und der Antrag fehlerhaft war – das führt dann zu Nachfragen und Verzögerungen. Wer ein Haus mit etwas Vorgeschichte hat (wir haben einen Altbau aus den 30ern, das war beim Thema schon mal relevant) sollte ohnehin jemanden nehmen der komplexere Anträge kennt.


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TechTom_89
Beiträge: 17
(@techtom_89)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Guter Thread, danke für den Erfahrungsbericht! Ich steh gerade mitten in der Planungsphase und find solche konkreten Schilderungen deutlich hilfreicher als die offiziellen FAQs.

Eine Sache die ich noch hinzufügen kann: Es gibt seit Anfang 2026 die Möglichkeit einen sog. "Planungsbonus" zu beantragen wenn ein Energieberater eingebunden ist. Das erhöht den Fördersatz leicht, kostet aber natürlich auch den Berater. Ich hab das durchgerechnet und es lohnt sich bei größeren Anlagen ab ca. 15kW, bei kleinen Luft-WPs eher nicht.

Und ja, den Energieausweis vorab prüfen – das ist echt der häufigste Stolperstein den ich in verschiedenen Foren immer wieder lese. Einfach kurz nachschauen wie alt der ist, fertig. Spart Wochen.


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