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Förderantrag 2026: Meine Erfahrungen mit dem Prozess

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SilentHeat_87
Beiträge: 32
Themenstarter
(@silentheat_87)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#37]

Hallo zusammen,

ich wollte mal berichten wie das bei mir mit dem Förderantrag gelaufen ist, weil ich vorher kaum Infos dazu gefunden habe und mich das echt Zeit gekostet hat.

Kurzer Hintergrund: Wir haben Anfang Mai unsere Luft-WP einbauen lassen (Einfamilienhaus, Baujahr 1994, ca. 160m²). Der Installateur hat uns gesagt wir sollen den Antrag unbedingt VOR Auftragserteilung stellen – das ist natürlich Pflicht, aber ich hab das erst auf den letzten Drücker kapiert.

Das eigentlich nervige: Das Antragsportal war Mitte März für zwei Wochen wegen "Systemwartung" nicht erreichbar. Ich musste dann fast täglich nachschauen wann es wieder geht. Und dann gab es noch diese neue Pflichtangabe zum Gebäudeenergieausweis – den musste ich erst neu beantragen weil meiner aus 2009 war und die einen neueren haben wollten. Hat nochmal 3 Wochen gedauert.

Letztlich hat alles geklappt, der Bescheid kam Anfang Mai und der Einbau lief dann reibungslos. Aber der Weg dahin war deutlich holpriger als gedacht.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Gibt es Tipps die ihr anderen Antragstellern mitgeben würdet? Mich würde auch interessieren ob das mit dem Energieausweis bei euch auch Thema war oder ob das bei mir ein Sonderfall war.


7 Antworten
L.Weber96
Beiträge: 34
(@l-weber96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das kenn ich leider sehr gut. Ich hab mich ja schon länger mit dem Thema beschäftigt (unter anderem beim Vergleich von Erdbohrung vs. Luftwärmepumpe) und weiß dass die Vorbereitung manchmal mehr Zeit kostet als der eigentliche Einbau.

Bei mir war der Energieausweis auch ein Thema, allerdings hatte ich Glück und meiner war noch aktuell genug. Was mich aber auch aufgehalten hat war der Nachweis der hydraulischen Optimierung – den wollten die plötzlich als gesondertes Dokument, obwohl das früher im Angebot des Installateurs gereicht hat. Frag mich ob das eine neue Anforderung für 2026 ist oder ob das je nach Sachbearbeiter variiert.

Mein wichtigster Tipp: Alles was man an Dokumenten einreicht sofort als PDF abspeichern und mit Datum versehen. Ich hatte einmal einen Streit weil im Portal nicht mehr nachvollziehbar war welche Version ich eingereicht hatte.


Antwort
H.Kellner
Beiträge: 38
(@h-kellner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Bei uns lief das erstaunlich glatt, muss ich sagen. Antrag gestellt, zwei Wochen gewartet, Bescheid bekommen. Aber wir hatten auch einen wirklich gut organisierten Installateur der das schon zigmal gemacht hat und uns eine genaue Checkliste gegeben hat.

Den Tipp mit dem Energieausweis vorab prüfen würde ich auf jeden Fall unterschreiben. Ich glaube viele unterschätzen das. Wenn der zu alt ist, verliert man schnell 4-6 Wochen und dann verschiebt sich der ganze Einbau. Gerade jetzt im Sommer ist das vielleicht weniger dramatisch, aber wer auf Herbst plant sollte das jetzt angehen.

Was mich noch interessieren würde: Habt ihr die Förderung als direkten Zuschuss bekommen oder läuft das bei euch über den Installateur abgewickelt? Bei uns hat der Installateur das vorgestreckt und wir haben erst nach Auszahlung bezahlt, das war sehr angenehm.


Antwort
TechnikPeter_74
Beiträge: 26
(@technikpeter_74)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Also ich muss da ein bisschen Wasser in den Wein gießen. Diese Erfahrungsberichte klingen immer so als wäre der Prozess das Hauptproblem – dabei ist die eigentliche Frage doch ob die Förderquote sich überhaupt noch lohnt wenn man die ganzen Zusatzkosten einrechnet.

Neuer Energieausweis, eventuell hydraulischer Abgleich als Pflichtnachweis, Gebühren für den Energieberater falls der Antrag komplex wird – das summiert sich. Bei mir hätte das grob gerechnet fast 1.800 Euro an Nebenkosten ausgemacht. Die Förderung hat das natürlich trotzdem noch übertroffen, aber man sollte das nüchtern durchkalkulieren bevor man annimmt dass der Bescheid quasi Gratisgeld ist.

Hab mich damit auch schon anderswo im Forum auseinander gesetzt. Die Grundregel bleibt: ordentlich planen, nichts überstürzen.


Antwort
Technik_Marco_85
Beiträge: 23
(@technik_marco_85)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kurze Frage dazu: Hat jemand Erfahrung ob man den Antrag auch dann noch rückwirkend anpassen kann wenn sich die geplante Anlage nach Antragstellung ändert? Bei mir hat der Installateur nach Antragseinreichung ein anderes Modell empfohlen weil das ursprünglich geplante nicht mehr lieferbar war. Ich war echt nervös ob das den Bescheid gefährdet.


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