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Hybrid-WP: Gaskessel läuft ständig mit, obwohl COP gut ist – Regelwerk falsch?

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ThomasK.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@thomask-2)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Tagen
[#171]

Hallo zusammen,

ich betreibe eine Hybrid-Wärmepumpe (Luft-Wasser + Gas) und versuche gerade, die Schaltpunkte optimal einzustellen. Das Problem: Selbst bei moderaten Außentemperaturen im August schaltet der Gaskessel immer wieder zu, obwohl die Wärmepumpe einen guten COP von etwa 3,5-4 fährt. Das verschlechtert natürlich die Gesamteffizienz erheblich.

Meine Frage: Geht es hier um eine fehlerhafte Parametrierung der Umschalttemperatur, oder spielt auch die Dimensionierung eine Rolle? Ich vermute, dass der Installateur den Schaltschwellwert zu hoch angesetzt hat – also die WP zu früh abbricht. Bei meinen Messungen im Juli und August hätte die Pumpe deutlich länger allein fahren können, ohne dass Komfort-Einbußen entstehen.

Wie geht ihr vor, wenn ihr solche Hybrid-Anlagen einregelt? Gibt es eine Faustregel, wann Gas sinnvoll ist? Ich bin dankbar für praktische Hinweise zur Fehlersuche.


1 Antwort
WolfgangB.1947
Beiträge: 44
(@wolfgangb-1947)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Thomas, das ist ein klassisches Einregulierungsproblem. Bei Hybrid-Systemen wird die Umschalttemperatur oft zu konservativ gesetzt – der Installateur möchte auf Nummer sicher gehen. Aber genau das kostet Sie im Sommer und in Übergangsjahreszeiten bares Geld.

Meine Empfehlung: Fordern Sie die aktuellen Regelparameter von Ihrem Installateur an und lassen Sie sich die Umschalttemperatur und die Heizkurven erklären. Bei einem COP von 3,5-4 im August sollte der Kessel praktisch nicht laufen. Typischerweise liegt der wirtschaftliche Schaltschwellwert zwischen -5 und +5°C Außentemperatur, je nach Ihre Vorlauftemperaturbedarf und Kesseleranforderungen.

Welche Vorlauftemperaturen fährt Ihre Anlage denn bei dieser Außentemperatur?


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