Moin zusammen, ich bin jetzt schon 8 Jahre dabei und habe eine gute Diagnostik-Routine entwickelt, aber dieses Phänomen verstehe ich noch nicht ganz: Meine WP läuft seit Anfang September ständig – nicht nur zur Warmwasserbereitung, sondern auch während der Heizperiode-Übergänge. Der COP ist dabei deutlich niedriger als erwartet.
Bei der Fehlerdiagnose habe ich schon geprüft:
- Vorlauftemperatur ist auf ca. 50°C eingestellt (könnte aber runter)
- Pufferspeicher lädt sich ständig nach, obwohl die Raumtemperaturen passen
- Heizkurve ist noch auf Sommereinstellung
Meine Frage: Wie stellt ihr eure Anlagen um, wenn's in die Übergangszeit geht? Sollte ich die Heizkurve jetzt schon anpassen oder erst wenn die Außentemperatur wirklich sinkt? Und kann es sein, dass das ständige Laden des Pufferspeichers das Hauptproblem ist?
Danke für praktische Tipps!
Hi Dietmar, schön dass du das ansprichst. Bei meiner Luft-Luft-WP hatte ich ähnliche Probleme, als ich sie nach der langen Pause wieder hochfahren wollte – siehe auch meinen älteren Thread zu Effizienz-Check und Optimierung.
Bei mir war es genau das: Pufferspeicher zu häufig nachgeladen, Vorlauftemperatur unnötig hoch für September. Mein Tipp: Stell die Vorlauftemperatur jetzt schon auf 40-42°C runter und beobachte 2-3 Tage lang, ob die Raumtemperaturen halten. Die Heizkurve würde ich schrittweise anpassen – nicht auf einmal. So findet deine WP von selbst den optimalen Rhythmus und lädt den Puffer nicht dauernd unnötig nach.
Welcher Heiztyp ist denn bei dir verbaut – FBH oder Radiatoren?