Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, meinen Neubau mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe auszustatten und stehe jetzt vor der ersten großen Frage zur Einstellung. Mein Installateur hat mir verschiedene Parameter empfohlen – Vorlauftemperatur, Heizkurve, evtl. auch was mit Legionellenschutz beim Warmwasser – aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, welche davon den COP wirklich verbessern und welche eher Marketing sind.
Ich habe im Forum schon gelesen, dass manche Leute im Sommer verschiedene Einstellungen vornehmen, aber ich frage mich: Gibt es Einstellungen, die dauerhaft Sinn machen für 2026? Worauf sollte ich als Anfänger im Neubau schon bei der Inbetriebnahme achten, um später nicht böse Überraschungen zu erleben?
Meine Anlage hat eine Fußbodenheizung, insofern sollte das ja günstiger für den COP sein. Aber wo genau sollte ich die Vorlauftemperatur setzen – 35°C, 40°C oder höher? Und diese Heizkurve – wie wichtig ist das wirklich?
Danke schonmal für eure Hilfe!
Tobias, bei der Heizkurve würde ich folgende Systematik empfehlen: Dokumentiere deine ersten 2 Heizperioden komplett – Stromverbrauch, Außentemperaturen, eingestellte Parameter. Dann hast du eine Datenbasis für nachträgliche Optimierungen. Die meisten Anlagenoptimierungen ergeben sich erst nach echten Betriebsdaten, nicht aus Theorie. Im Sommer dann Zusatzheizer abklemmen – das spart garantiert. Was genau für Warmwassertemperatur plant der Installateur?
Die Vorlauftemperatur ist der Knackpunkt – jedes Grad darunter spart real Strom. Bei dir mit Fußboden: 35°C absolutes Ziel, 38°C Realität mit optimaler Heizkurve. Zum COP insgesamt: Gib mir Bescheid, ob du später auch messen möchtest. Mit modernen Messgeräten kannst du deinen tatsächlichen COP auslesen und nicht auf Herstellerangaben verlassen. Das bringt die größte Klarheit für Optimierungen 2026.