Hi zusammen,
wir haben seit einem Jahr eine Luft-Wasser WP und bisher den normalen Hausstrom verwendet. Jetzt im Sommer hab ich Zeit mich mal um einen speziellen WP-Tarif zu kümmern. Die Anbieter werben alle mit günstigen Preisen aber ich blick bei den ganzen Bedingungen nicht durch.
Was sind denn die wichtigsten Punkte beim Tarifvergleich? Separater Zähler ist klar, aber was ist mit Mindestverbrauch, Grundpreis, Sperrzeiten? Unser Verbrauch liegt bei ca. 4500 kWh/Jahr nur für die WP.
Hab auch gelesen dass manche Tarife im Winter teurer werden - macht das Sinn wenn man da ja am meisten braucht? Und wie sieht's mit der Vertragslaufzeit aus, sollte man sich lange binden oder lieber flexibel bleiben?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen, welcher Anbieter bei euch gut funktioniert und worauf ich beim Kleingedruckten achten sollte.
Grüße Marco
Also ich bin da sehr skeptisch bei den ganzen WP-Tarifen. Hab mich letztes Jahr auch schlau gemacht und am Ende war mein normaler Tarif günstiger als die meisten "Spezialtarife". Die locken mit niedrigen Arbeitspreisen aber dann hast du hohe Grundgebühren und Sperrzeiten wo du gar keinen Strom bekommst. Bei 4500 kWh lohnt sich das oft nicht. Rechne lieber genau nach statt auf die Werbung zu hören.
Hallo Marco,
wichtige Punkte beim Wechsel:
- Arbeits- UND Grundpreis vergleichen, nicht nur den beworbenen kWh-Preis
- Sperrzeiten prüfen - manche haben 6 Stunden täglich wo kein Strom fließt
- Mindestverbrauch beachten, oft 2000-3000 kWh/Jahr gefordert
- Preisgarantie-Dauer checken
Bei deinem Verbrauch könnte sich ein WP-Tarif lohnen. Ich nutze seit 2 Jahren einen und spare etwa 200€ jährlich. Sperrzeiten sind bei uns kein Problem weil die WP genug Pufferspeicher hat.
Winter-Aufschläge gibt's tatsächlich bei manchen Anbietern - das ist Quatsch und solltest du meiden.
Moin Marco,
kann S.Richter nur zustimmen bei den wichtigen Punkten. Hab vor einem Jahr gewechselt nach langer Recherche.
Zusätzlich noch: Schau dir die Kündigungsfristen an - manche haben 3 Monate zum Jahresende, das ist sehr unflexibel. Und frag deinen Installateur ob die WP smart-grid ready ist, dann kannst du später auch variable Tarife nutzen.
Bei der Planung unserer WP hab ich schon auf sowas geachtet.
Mein Tipp: Excel-Tabelle machen und wirklich alle Kosten durchrechnen, nicht nur den Arbeitspreis anschauen.