Hallo zusammen,
ich bin aktuell dabei, meine Wärmepumpe wirklich von Grund auf zu verstehen – nicht nur die Theorie, sondern auch was ich selbst anfassen darf, ohne gleich den Fachbetrieb rufen zu müssen. Im Schichtdienst bin ich zeitlich relativ flexibel, aber natürlich auch auf den Geldbeutel bedacht.
Meine Frage zielt konkret auf folgendes ab: Ich habe mir meine letzten Verbrauchsdaten angeschaut und feststellen müssen, dass meine Wärmepumpe in den letzten drei Monaten weniger effizient läuft als noch im Frühjahr. Der COP ist merklich gesunken. Das könnte an Verschmutzung liegen – Verdampfer- oder Kondensatorseite.
Jetzt frage ich mich: Kann ich so etwas selbst inspizieren und notfalls reinigen? Oder geht es dabei um Sicherheitsaspekte, die ich als Laie ignorieren würde? Gibt es auch rechtliche Grenzen – ich denke da an Gewährleistung oder Versicherung, falls was schiefgeht?
Vor allem: Wo genau verläuft die Grenze zwischen "das darfst du machen" und "das muss ein zertifizierter Techniker machen"? Schätze, das ist nicht überall gleich, aber vielleicht habt ihr ja praktische Erfahrungen gemacht.
Interessant – wenn ich das richtig verstanden habe, könntest du damit auch in Förderverfahren reinrutschen. Die KfW und BAFA schauen sich ja inzwischen genauer an, wer an den Anlagen rumgebastelt hat. Hast du da schon geprüft, wie das bei deiner WP aussieht?