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Luft-Luft statt Luft-Wasser: Wann rechnet sich der Verzicht auf den Pufferspeicher?

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HybridCheck47
Beiträge: 0
Themenstarter
(@hybridcheck47)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen
[#177]

Hallo zusammen,

ich plane gerade einen Heizungsumbau und beschäftige mich intensiv mit der Frage, ob eine Luft-Luft-Wärmepumpe für mein Einfamilienhaus wirtschaftlicher sein könnte als die klassische Luft-Wasser-Variante. Es geht mir nicht um "ist das möglich", sondern konkret um die Amortisation.

Mein aktuelles Setup: Gasheizung mit Heizkörpern (keine Fußbodenheizung), Baujahr 1987, ca. 150 m². Bei Luft-Wasser müsste ich mindestens einen Pufferspeicher einbauen, was nochmal 4000-5000 EUR kostet. Bei Luft-Luft könnte ich theoretisch direkt die Inneneinheiten in den Räumen installieren – weniger Infrastruktur.

Aber: Im Winter wird die Heizleistung kritisch, und im Sommer brauche ich eigentlich keine Kühlung. Macht da Luft-Luft überhaupt Sinn als Vollersatz? Oder bin ich mit der hybriden Variante (Luft-Wasser + Gas) auf der sicheren Seite, auch wenn sie teurer ist?

Wie sollte ich die Wirtschaftlichkeit wirklich rechnen – nur auf Energiekosten oder auch auf Investition vs. Wartung vs. Lebensdauer?


1 Antwort
H.Weber
Beiträge: 43
(@h-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Zu deiner Hybrid-Überlegung: Das ist tatsächlich oft die smartere Lösung bei Altbauten. Ich selbst setze auf Sole-Wasser und bin damit extrem zufrieden – aber zwischen Luft-Wasser + Gas oder reiner Luft-Luft würde ich definitiv Luft-Wasser nehmen. Der Grund: Bei -10°C und darunter (was bei dir im Winter durchaus vorkommt) brauchst du die Gas-Unterstützung eh. Da lohnt sich die Infrastruktur des Pufferspeichers wirklich. Wartungstechnisch ein großer Vorteil.


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