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Warum schwankt mein COP zwischen 2,8 und 4,2 obwohl die Außentemperatur konstant bei 5°C liegt?

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HolgerAltbau_72
Beiträge: 24
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(@holgeraltbau_72)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#21]

Hallo zusammen,

ich hab seit 3 Jahren ne Viessmann Vitocal 200-A und eigentlich lief die immer ziemlich konstant. Aber mir ist aufgefallen, dass der COP bei konstanten 5°C Außentemperatur ziemlich stark schwankt - zwischen 2,8 und 4,2. Das macht mich etwas stutzig.

Die Vorlauftemperatur ist konstant auf 35°C eingestellt (Fußbodenheizung), und die Pufferspeichertemperatur schwankt zwischen 32°C und 38°C. Das Haus ist gut gedämmt (KfW 85) und hat ca. 140 qm Wohnfläche.

Mir ist das erst jetzt aufgefallen, weil ich über den Sommer mal genauer auf die Werte geschaut hab - normalerweise heize ich im Juni ja nicht. Aber dieses Jahr war's ja ziemlich wechselhaft und ich musste an ein paar kühleren Tagen doch mal kurz anheizen.

Kann das normal sein bei konstanter Außentemperatur? Oder deutet das auf ein Problem hin? Die Wartung war letztes Jahr und da war alles okay. Ich mach mir nur Sorgen, ob da was nicht stimmt mit dem Verdichter oder dem Kältemittel.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wäre für jeden Hinweis dankbar!


3 Antworten
MarkusH.
Beiträge: 13
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(@markush)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Kann Klaus nur zustimmen. Die Modulationsfähigkeit ist ein zweischneidiges Schwert - einerseits gut für den Komfort, andererseits schwanken dadurch die Momentanwerte stärker. Bei konstanten Bedingungen wie konstanten 35°C Vorlauf wäre der COP stabiler, aber das ist ja nicht immer sinnvoll.

Check mal deine Taktung - wenn die WP sehr oft an/aus geht, kann das auch die Effizienz beeinträchtigen. Bei 140 qm und guter Dämmung sollte sie eigentlich schön durchlaufen können.


Antwort
Klaus-Weber
Beiträge: 24
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(@klaus-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Das ist völlig normal, Holger! Der COP schwankt immer, auch bei konstanter Außentemperatur. Das liegt hauptsächlich am Modulationsverhalten deiner Wärmepumpe. Wenn der Wärmebedarf gering ist, läuft sie mit reduzierter Leistung - das verschlechtert den COP etwas. Bei höherem Bedarf moduliert sie hoch und erreicht bessere Werte.

Dazu kommt noch die Speicherladung. Wenn der Puffer von 32°C auf 38°C geladen wird, steigt die Vorlauftemperatur kurzzeitig an, was den COP reduziert. Nach meinen Erfahrungen mit Split-Wärmepumpen sind solche Schwankungen absolut typisch. Solange du im Jahresmittel über 3,5 liegst, ist alles gut.


Antwort
Stefan-Berger
Beiträge: 13
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(@stefan-berger)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Moin! Hab ähnliches bei meiner Anlage beobachtet. Wichtig ist auch die Laufzeit - kurze Zyklen verschlechtern den COP deutlich. Im Sommer bei geringem Heizbedarf läuft die Pumpe oft nur kurz an, da ist ein COP von 2,8 nicht ungewöhnlich. Wenn sie länger läuft und sich "einpendelt", kommen dann die besseren Werte.

Bei konstanten 5°C würd ich trotzdem mal die Einstellungen checken - vielleicht ist die Hysterese zu eng oder der Speicher zu klein dimensioniert?


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