Hallo zusammen,
ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit der Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen und bin dabei auf eine Frage gestoßen, die mich nicht loslässt. Im Sommer ist es natürlich einfacher, aber ich denke bereits in Richtung Winter.
Für unser Sanierungsobjekt (Altbau, ca. 1960er) haben wir mit verschiedenen Szenarien kalkuliert. Die kritische Frage: Ab wann ist ein COP von unter 3 ein K.O.-Kriterium? Ich kenne die theoretischen Grenzen natürlich – Carnot-Prozess und so weiter – aber in der Praxis interessiert mich: Gibt es einen harten wirtschaftlichen Grenzwert, oder ist das immer noch rentabel, wenn die Stromkosten niedrig genug sind?
Meine Tochter plant parallel einen Neubau mit optimalen Bedingungen (Fußbodenheizung, gute Dämmung), da sollte der COP deutlich besser liegen. Aber für den Altbau frage ich mich: Macht eine Wärmepumpe noch Sinn, wenn wir im tiefsten Winter realistische COP-Werte von 2,5–2,8 erreichen? Oder sollten wir dann doch parallel einen Gas-Hybrid fahren?
Wie sind eure praktischen Erfahrungen?