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COP im August: Warum sinkt die Effizienz bei konstanter Außentemperatur?

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Klaus-Weber
Beiträge: 36
Themenstarter
(@klaus-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#218]

Hallo zusammen,

ich beobachte bei meiner Neubau-Luft-Wasser-WP seit etwa drei Wochen ein merkwürdiges Phänomen: Die gemessenen COP-Werte schwanken erheblich, obwohl die Außentemperatur stabil bei 28–30 °C liegt. Im Juni lag der COP bei gleichen Bedingungen noch konstant bei 5,2–5,4 (gemessen über 24h-Mittelwert). Jetzt pendelt er zwischen 4,1 und 4,8 täglich hin und her.

Die Warmwassertemperatur ist identisch eingestellt (45 °C), der Durchfluss stimmt, Filteranlage ist sauber. Mich interessiert: Ist das ein bekanntes Sommerverhalten bei hohen Außentemperaturen, oder deutet das auf einen Auslegungsfehler in der Dimensionierung hin? Kann es mit dem Verdichter-Management (Inverter-Regelung) zu tun haben, wenn die Heizlast im Sommer deutlich niedriger ist?

Ich möchte das nicht auf die leichte Schulter nehmen – im Neubau sollten solche Schwankungen ausgemerzt sein, bevor wir abnahmebereit sind. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder wisst, worauf ich hier achten sollte?


1 Antwort
Thomas M.
Beiträge: 18
(@techtom_89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurze Frage: Misst du den COP selbst oder nimmst du die Werte aus der Regelung? Weil der Unterschied zwischen echter Messung (Strom + Wärmemenge) und Display-Anzeige kann erheblich sein. Bei mir lief das immer über Gleichzeitigkeitsfaktoren – wenn mehrere Verbraucher gleichzeitig laufen, ist der COP besser, selbst wenn außen warm ist.


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