Moin zusammen,
ich bin dabei, meine bestehende Luft-Wasser-WP mit SG-Ready auszustatten, um die PV-Überschüsse im Sommer besser zu nutzen. Aktuell läuft die Anlage zwar schon sehr zufriedenstellend seit 2019 mit Fußbodenheizung und meiner 10-kWp-PV-Anlage, aber ich sehe noch Potenzial beim Eigenverbrauch.
Meine Fragen:
1. Wie konfiguriert ihr die Signalvorgaben (Freigabebits) konkret bei eurer Steuerung? Mein Hersteller hat mich da nur mit einem technischen Datenblatt allein gelassen.
2. Macht es Sinn, im August schon mit SG-Ready zu starten, oder sollte ich das eher auf die Heizsaison verschieben?
3. Habt ihr Erfahrungen mit Verzögerungen oder Fehlfunktionen bei der Schaltung gemacht?
Ich bin technikaffin und habe schon viel selbst justiert, aber bei der SG-Ready-Integration bin ich noch unsicher. Gerne auch Tipps zu Diagnosemöglichkeiten, um das Ding korrekt hinzubekommen.
Danke schonmal!
Holger
Hallo Holger,
da bin ich ja nicht der Experte für aktuelle Systeme – nach 8 Jahren Pause muss ich mich da erst wieder reinarbeiten. Aber aus meiner alten Sole-WP-Zeit kenne ich noch die Grundlogik: Die Signale geben der WP quasi vor, in welchem Betriebszustand sie fahren soll (Normal, Sollwerterhöhung, Freigabe Spitzenlast).
Für dein Setup mit PV würde ich vermuten, dass du vor allem die "Freigabe Spitzenlast"-Funktion brauchst, wenn Überschuss da ist – stimmt das so? Das Problem ist nur: Jeder Hersteller hat da kleine Unterschiede in der Implementierung. Mein Rat: Schau mal in die Bedienungsanleitung unter dem Punkt "Betriebsarten" oder "Regelwerk" – manchmal verstecken sich dort die konkreten Pinbelegungen und Signalverzögerungen.
Wir hatten früher ähnliche Fragen auch in meinem Thread zu meiner alten Anlage – vielleicht hilft dir da was.
Grüße,
Stefan