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Warmwasser-Priorisierung im Sommer: Wann wird Speicherladen wirtschaftlich?

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Petra H.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@petra-horvat)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#267]

Hallo zusammen,

ich plane eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für mein Einfamilienhaus und rechne gerade die Wirtschaftlichkeit durch. Dabei stellt sich mir eine Frage, die ich so im Forum noch nicht richtig beantwortet gefunden habe:

Wenn die Wärmepumpe im Sommer läuft und ich überschüssigen Strom habe – sollte ich dann gezielt in einen größeren Warmwasserspeicher laden, statt den Strom ins Netz einzuspeisen? Oder ist das nur eine theoretische Optimierung, die praktisch nicht viel bringt?

Mich interessiert vor allem: Wie groß müsste der Speicher sein, um wirtschaftlich sinnvoll zu sein? Gibt es da eine Faustregel? Und wie wirkt sich das auf die Amortisationsdauer aus – wird die besser oder schlechter?

Ich frage, weil die Einspeisevergütung derzeit niedrig ist, aber ich bin skeptisch, ob ich damit wirklich Geld spare oder nur die Komplexität erhöhe.

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Wolfgang B.
Beiträge: 0
(@wolfgangbauer)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Petra,

ganz ehrlich: Bei mir hat sich der größere Speicher (500L statt 300L) nach etwa 3 Jahren amortisiert. Der Kniff ist, dass ich im Sommer gezielt lade, wenn der Strompreis im Tarifnetzwerk unter 15 ct/kWh fällt – dann fütter ich den Speicher vollständig auf. Im Herbst/Winter brauch ich dann weniger Strom für die WW-Bereitung.

Wichtig: Das funktioniert aber nur mit einer smarten Steuerung, die den Speicher temperaturabhängig regelt. Sonst überhitzt er dir das Wasser oder du stellst ihn ganz aus – dann sparst du nichts.

Bei meiner Hybrid-WP habe ich das über ein einfaches Relaismodul gelöst, das die WP-Pumpe nur bei Billigstrom für WW freigegeben hat. Faustregel: Speicher sollte mindestens 200L sein, besser 300-500L je nach Haushaltsgröße. Dann macht die Strategie Sinn.

Welche WP-Marke planst du denn? Bei manchen ist die Regelung einfacher zu tunen als bei anderen.


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