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Batteriespeicher für 15k€ - lohnt bei Luft-WP und Solarüberschuss?

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TechnikPaul_78
Beiträge: 35
Themenstarter
(@technikpaul_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#25]

Hallo zusammen,

stehe vor einer größeren Entscheidung und brauche eure Einschätzung. Habe seit letztem Jahr eine Luft-Wasser-WP (12 kW) laufen und eine 18 kWp PV-Anlage auf dem Dach. Jetzt im Sommer sehe ich jeden Tag, wie viel Strom ich ins Netz einspeise, während die WP für Warmwasser und gelegentlich Kühlung läuft.

Mein Installateur schlägt einen 20 kWh Batteriespeicher vor - Kostenpunkt: 15.000€ Mehrkosten. Seine Argumentation: Damit könnte ich die WP auch abends und nachts mit "eigenem" Solarstrom betreiben, statt teuren Netzstrom zu kaufen.

Rechne gerade hin und her, aber bin unsicher. Einspeisevergütung liegt bei nur 8,2 Cent, Netzstrom kostet mich 32 Cent. Der Unterschied ist schon beachtlich. Andererseits sind 15k€ ne Menge Holz...

Wie seht ihr das? Macht so ein Speicher bei meiner Konstellation Sinn? Oder gibt's andere Wege, den PV-Überschuss besser zu nutzen? Im Winter wird die Rechnung ja nochmal ganz anders aussehen.

Danke für eure Meinungen!


3 Antworten
WpSkeptiker4764
Beiträge: 25
(@wpskeptiker4764)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

15k für nen Speicher? Ich bin da ehrlich gesagt skeptisch. Hab hier mal über WP-Stromkosten diskutiert und finde die Amortisation von Batterien immer noch fragwürdig.

Bei 24 Cent Differenz (32-8) müsstest du jeden Tag mindestens 2-3 kWh aus dem Speicher ziehen, nur um auf nen vernünftigen ROI zu kommen. Aber im Sommer brauchst du nachts kaum Heizung, nur Warmwasser. Im Winter reicht der PV-Ertrag eh nicht.

Mein Tipp: Investier die 15k lieber in ne bessere Dämmung oder größere PV-Anlage. Bringt langfristig mehr als so'n Akku, der nach 10-15 Jahren getauscht werden muss.


Antwort
M.Richter
Beiträge: 19
(@m-richter)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Also ich würde da vorsichtig sein mit den 15.000€. Klar, der Preisunterschied zwischen Einspeisung und Netzbezug ist verlockend, aber du musst auch realistisch bleiben.

Im Sommer, wo du jetzt den Überschuss siehst, ist der Heizbedarf minimal. Da läuft nur das Warmwasser, vielleicht 2-4 kWh am Tag. Im Winter, wo die WP richtig arbeitet, hast du kaum noch PV-Ertrag.

Dazu kommt: Batterien altern, verlieren Kapazität und müssen irgendwann getauscht werden. Bei den aktuellen Preisen dauert's mindestens 12-15 Jahre bis zur Amortisation - wenn überhaupt.

Meine Empfehlung: Erstmal ein Jahr lang die Verbrauchsdaten sammeln und dann nochmal rechnen. Vielleicht fallen die Batteriepreise bis dahin auch noch weiter.


Antwort
M.Bachmann
Beiträge: 24
(@m-bachmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Aus meiner Sicht ist das durchaus eine Überlegung wert, Paul. Bei deiner Anlagengröße und dem Preisunterschied zwischen Einspeisung und Netzbezug kann sich das rechnen.

Wichtig ist aber die genaue Analyse deines Verbrauchsprofils. Du solltest mal dokumentieren, wann und wie viel deine WP tatsächlich verbraucht - besonders für Warmwasserbereitung. Die läuft ja ganzjährig.

Alternativ könntest du auch über eine intelligente Steuerung nachdenken, die die WP bevorzugt bei PV-Überschuss laufen lässt und dabei den Pufferspeicher aufheizt. Das wäre deutlich günstiger als ein Batteriespeicher und kann ähnliche Effekte erzielen.

Bei 18 kWp und 12 kW WP hast du jedenfalls genug Power, um auch bei wechselhaftem Wetter die Pumpe solar zu betreiben.


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