Hallo zusammen,
ich habe eine Frage, die mich seit Wochen beschäftigt. Mein Haus aus den 90ern hat leider nicht die beste Dämmung – die Fenster sind noch teilweise original, und eine richtige Fassadendämmung gibt es nicht. Die Heizlast liegt geschätzt bei etwa 18-20 kW für 160 m².
Nun überlege ich, ob eine Wärmepumpe in so einem Fall überhaupt wirtschaftlich sinnvoll ist oder ob ich eher eine Hybrid-Lösung fahren sollte. Ich habe gelesen, dass Wärmepumpen bei schlechter Dämmung höhere Vorlauftemperaturen brauchen, was die JAZ senkt. Manche sagen, unter 4,0 lohnt es sich nicht.
Bevor ich einen Energieberater engagiere und dann vielleicht unverhältnismäßig hohe Sanierungskosten auf mich zukommen, würde ich gerne wissen:
1. Ab wann wird eine WP bei schlechter Dämmung unwirtschaftlich?
2. Macht eine Sanierung VOR der WP-Installation finanziell mehr Sinn, oder kann ich parallel gehen?
3. Gibt es Erfahrungen aus eurem Forum, wie sich JAZ-Werte bei ähnlichen Ausgangssituationen entwickelt haben?
Danke für eure Einschätzungen!