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Radiator statt FBH mit Luft-Wasser-WP: Welche Vorlauftemperaturen sind realistisch?

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Martin89
Beiträge: 39
Themenstarter
(@martin89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#177]

Moin zusammen,

nach 10 Jahren bin ich wieder dabei und plane gerade eine Hybrid-Heizung für mein saniertes EFH. Die bisherige Gasheizung soll durch eine Luft-Wasser-WP ergänzt werden – aber Fußbodenheizung kommt nicht in Frage, da ich die vorhandenen Heizkörper behalten möchte. Das Haus ist recht gut gedämmt (ca. 100er Baujahr, aber mit neuem Dach und dreifach verglast), und ich würde die WP gerne intelligent steuern wollen.

Meine Frage: Wie sieht das in der Praxis aus? Luft-Wasser-WPs sollen ja normalerweise mit niedrigen Vorlauftemperaturen (35-45°C) arbeiten, um effizient zu sein. Meine vorhandenen Heizkörper wurden aber für höhere Temperaturen dimensioniert und müssten wahrscheinlich bei 50-55°C betrieben werden. Bedeutet das automatisch, dass die JAZ zusammenbricht? Oder lässt sich das mit modernen Systemen und smarter Regelung so optimieren, dass es noch wirtschaftlich Sinn macht?

Auch interessiert mich: Macht es Sinn, einzelne Räume auf FBH umzustellen (z.B. Wohnzimmer) und den Rest bei Heizkörpern zu lassen, oder ist das zu kompliziert?

Danke schonmal für eure Erfahrungen!


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