Hi zusammen,
bei der aktuellen Hitzewelle läuft unsere dezentrale WRG-Anlage (Lunos e2) eigentlich super. Aber mir ist aufgefallen, dass bei den hohen Außentemperaturen um die 32°C die warme feuchte Außenluft beim Wärmetauscher kondensiert. Innen haben wir konstant 22°C.
Jetzt hab ich Sorge wegen Schimmelbildung im Gerät oder in der Wandöffnung. Das Kondenswasser tropft zwar nach außen ab, aber der Wärmetauscher ist schon ziemlich feucht. Ist das normal oder sollte ich die Anlage bei solchen Temperaturen komplett abstellen?
Vor allem nachts, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen hochgeht, wird das Problem noch schlimmer. Tagsüber bei der trockenen Hitze geht es noch. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Soll ich vielleicht den Bypass aktivieren oder die Drehzahl reduzieren?
Danke für eure Hilfe!
Hmm, da bin ich etwas vorsichtiger als Stefan-Berger. Bei uns (auch Lunos) hatte sich letzten Sommer trotz Kondensatablauf Schimmel gebildet, weil das Wasser nicht richtig abgeflossen ist.
Schau mal, ob die Ablauföffnung wirklich frei ist und das Wasser nicht in der Wandöffnung steht. Bei unserem Altbau war der Wanddurchbruch minimal schief, dadurch hat sich Wasser gestaut.
Ich würde bei über 30°C Außentemperatur tatsächlich den Bypass nutzen oder zumindest die Lüftungsstufe runterdrehen. Die paar heißen Tage im Jahr verkraftet man auch ohne WRG.
Das ist völlig normal bei den aktuellen Temperaturen. Die Lunos sind dafür ausgelegt und haben genau deshalb die Kondensatableitung nach außen. Solange das Wasser richtig abfließt, ist alles okay.
Ich würd trotzdem empfehlen, alle 2-3 Wochen mal die Filter zu checken und den Wärmetauscher zu reinigen. Bei der Feuchtigkeit können sich sonst doch Ablagerungen bilden. Abstellen musst du die Anlage nicht - dann hättest du ja gar keine kontrollierte Lüftung mehr.
Bypass würde ich nur aktivieren, wenn innen auch schon über 26°C sind. Ansonsten verlierst du den Kühleffekt der WRG.