Moin zusammen,
ic habe eine 9,8-kWp-PV-Anlage und überlege jetzt, ob ich in ein virtuelles Kraftwerk-Programm einsteigen soll. Mehrere Anbieter haben mich kontaktiert – alle versprechen zusätzliche Einnahmen, wenn ich meinen Speicher für die Netzstabilisierung zur Verfügung stelle.
Mein Problem: Die Beispielrechnungen gehen von konstantem Speicherbestand aus. Bei mir läuft aber eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser. Im Juli ist das zwar eher Kühlung, aber meine Wärmepumpe zieht trotzdem unregelmäßig Strom ab – gerade dann, wenn der Speicher voll laden soll oder wenn ich Warmwasser bereite.
Frage: Hat hier jemand praktische Erfahrung, wie virtuellen Kraftwerke damit umgehen? Wird die Vergütung signifikant geringer, wenn der Speicher ständig für die WP angezapft wird? Und: Macht es im Sommer überhaupt Sinn, den Speicher für VK freizugeben, wenn meine PV ohnehin viel überschüssigen Strom ins Netz schickt?
Ich will da nicht auf aggressive Marketingzahlen reinfallen – echte Messdaten würden mir helfen.