Moin zusammen,
ich plane für nächstes Jahr eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für unser EFH (Bj. 1995) und möchte jetzt schon mal die KfW-Förderung beantragen. Hab schon angefangen, die Unterlagen zusammenzustellen, aber ehrlich gesagt blick ich bei dem ganzen Papierkram nicht mehr durch.
Hab gelesen, dass man bei der KfW ziemlich schnell einen Fehler machen kann und dann erstmal monatelang nachreichen muss oder im schlimmsten Fall gar nichts bekommt. Vor allem bei den technischen Angaben zur WP bin ich unsicher - muss ich da schon das konkrete Gerät angeben oder reichen erstmal grobe Daten?
Und noch eine Frage: Wann genau muss der Antrag gestellt werden? Vor Beauftragung der Firma oder kann ich auch schon mit der Planung anfangen? Will ungern Zeit verlieren, falls es länger dauert.
Wäre super, wenn mir jemand sagen könnte, worauf ich besonders achten muss und welche Unterlagen wirklich wichtig sind. Hab keine Lust auf böse Überraschungen...
Danke schonmal!
Kann Werner nur zustimmen - ohne Energieberater läuft gar nichts bei der KfW. Der erstellt auch den individuellen Sanierungsfahrplan, den brauchst du sowieso.
Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Schau dir vorher genau an, ob du überhaupt in die Einkommensgrenzen passt. Hab hier mal geschrieben was passiert wenn das nicht klappt.
Zeitlich würd ich sagen: Jetzt im Sommer beantragen ist perfekt, dann hast du im Herbst die Zusage und kannst entspannt planen. Bearbeitungszeit sind meist 6-8 Wochen.
Klaus, das kenn ich gut! Hab auch erstmal ewig vor dem KfW-Portal gesessen und mich nicht getraut anzufangen. Der wichtigste Punkt: Du MUSST den Antrag VOR Vertragsabschluss mit dem Installateur stellen, sonst gibt's nichts. Planungsgespräche sind ok, aber unterschreiben darfst du erst nach der Zusage.
Bei den technischen Daten reichen erstmal die groben Angaben - Hersteller und ungefähre Leistung. Die Details kannst du später nachreichen. Wichtig ist, dass dein Energieberater alle Unterlagen prüft bevor du abschickst. Der kostet zwar extra, aber ohne den wird's eh nichts.
Und lass dir Zeit beim Ausfüllen - lieber nochmal nachfragen als später korrigieren müssen!
Also Klaus-Weber, ich hab damals 2023 auch erstmal ewig gezögert mit dem KfW-Antrag. Mittlerweile läuft das aber ganz gut, wenn man sich an die Reihenfolge hält.
Wichtigste Regel: Erst Antrag, dann Angebote einholen und Verträge schließen. Hab schon Nachbarn erlebt, die das verwechselt haben - dann war die ganze Förderung weg.
Bei einem 95er Haus wie deinem solltest du auch prüfen, ob nicht zusätzlich eine Dämmung sinnvoll wäre. Gibt extra Boni wenn man das kombiniert. In dem Thread hier hab ich mal über Altbau-Besonderheiten geschrieben.
Energieberater ist Pflicht, aber der hilft auch wirklich beim Papierkram.
Hey Klaus,
kurz und knapp: Energieberater suchen, der macht das meiste für dich. Kostet so 1.500-2.000 Euro, aber ohne geht nix. Und ja, Antrag VOR Auftrag ist absolut kritisch!
Rest erklärt der Berater dann alles 👍