Hi zusammen,
ich bin gerade dabei, mich über die KfW-Förderung für unsere geplante Wärmepumpe zu informieren. Ehrlich gesagt blicke ich bei den ganzen Formularen und Fristen nicht so richtig durch.
Meine Situation: Wir haben ein Einfamilienhaus von 1987 mit alter Ölheizung. Die macht schon länger Probleme und ich will sie eigentlich bis zum Winter ersetzen. Jetzt im Sommer wäre ja die perfekte Zeit für sowas.
Aber bei der KfW muss man ja den Antrag VOR Beginn der Maßnahme stellen, richtig? Wie lange dauert das denn in der Regel, bis man eine Zusage bekommt? Und was genau gilt eigentlich als "Beginn"? Darf ich schon mal Angebote einholen oder ist das schon zu viel?
Dann diese Sache mit dem Energieberater - ist der wirklich Pflicht? Mein Nachbar meinte, das kostet extra und bringt eh nix. Aber ohne geht's nicht bei der Förderung?
Und noch was: Ich hab gelesen, dass sich die Fördersätze immer wieder ändern. Bin ich da auf der sicheren Seite, wenn ich jetzt im Juni den Antrag stelle? Oder kann mir das bis zur Umsetzung wieder wegbrechen?
Bin für jeden Tipp dankbar. Die ganzen Webseiten verwirren mich ehrlich gesagt mehr als sie helfen...
Gruß
Hi WpSkeptiker4764,
kann deine Verwirrung total verstehen - das KfW-System ist wirklich nicht selbsterklärend.
Zu deinen Fragen: Der Antrag dauert normalerweise 2-4 Wochen bis zur Zusage, manchmal auch länger in der Hauptsaison. "Beginn" heißt konkret: keine Aufträge vergeben, keine Bestellungen. Angebote einholen ist völlig ok und sogar sinnvoll.
Energeberater ist bei KfW 458 tatsächlich Pflicht, kostet so 800-1200€. Dein Nachbar liegt falsch - ohne geht nix. Der prüft auch die technischen Voraussetzungen.
Zur Zeitplanung: Juni ist noch machbar für Winter-Installation, aber wird knapp. Handwerkertermine sind im Moment schwierig zu bekommen.
Tipp: Parallel schon mal Handwerker suchen und Angebote einholen, während der KfW-Antrag läuft. Hauptsache du unterschreibst nichts vor der Zusage.
Übrigens, falls du dich noch für Split vs. Monoblock entscheiden musst - hab ich hier mal was zu den Abständen geschrieben, falls relevant.
Fördersätze sind bis Ende 2026 erstmal stabil, also da keine Sorge.