Hallo zusammen,
ich nutze meine Luft-Wasser-WP jetzt im dritten Jahr und habe festgestellt, dass ich sie im Sommer zum Kühlen einsetze – das spart mir erhebliche Kosten für Klimatisierung und verbessert meinen Eigenverbrauch der PV-Anlage. Nur: Bei den ganzen Kostenvergleichen zwischen Gas und Wärmepumpe, die ich online lese, wird die Kühlfunktion komplett ignoriert.
Ich frage mich: Wie viel Wert sollte ich dem Kühlnutzen für meine 20-Jahres-Amortisationsrechnung wirklich beimessen? Manche sagen, das ist vernachlässigbar, andere meinen, dass gerade im Klimawandel diese Zusatznutzung künftig deutlich wichtiger wird.
Hat jemand von euch versucht, die Kühlkosten separat zu tracken und in die Wirtschaftlichkeitsrechnung einzubauen? Wie rechnet ihr das realistisch ein, ohne zu optimistisch zu werden? Interessiert mich besonders vor dem Hintergrund meiner PV-Nutzung – die Kühllasten liegen ja zeitlich oft günstig, wenn die Sonne scheint.
Hier muss ich mal skeptisch nachfragen: Habt ihr alle euer echtes Kühl-COP mal gemessen, nicht nur die Hersteller-Angaben? Das Thema hatte ich neulich bereits – und die Realität weicht oft ab. Bei passiven Kühlmodi ist der Stromverbrauch deutlich niedriger, aber bei aktiven Modi brauchst du echte Messdaten. Vor ich das in meine Amortisationsrechnung einbaue, wollte ich wenigstens ein halbes Jahr reale Daten haben. Stefan, du machst das ja gründlich – wie sieht dein tatsächlicher Strombedarf beim Kühlen aus?