Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein erstes Eigenheim zu planen und beschäftige mich intensiv mit der optimalen Kombination aus Fußbodenheizung und Wärmepumpe. Bei den Kostenkalkulationen bin ich jetzt auf die Frage gestoßen, wie viel ich durch Eigenleistung beim Einbau wirklich sparen kann.
Ich habe handwerkliche Grundkenntnisse und könnte mir vorstellen, bei der Fußbodenheizung und vielleicht auch bei den Rohrleitungen selbst Hand anzulegen. Einige Installateure sagen, das spart 20–30 Prozent der Installationskosten, andere warnen vor versteckten Kosten und Problemen später.
Meine konkrete Frage: Welche Arbeiten sind wirklich geeignet für Eigenleistung, ohne die Heizlastberechnung oder die JAZ-Effizienz zu gefährden? Und wie rechnet ihr das in eure Amortisationsrechnung ein – zählt ihr die ersparten Handwerkerstunden als direkter Kostenausfall oder eher skeptischer?
Freue mich auf praxisnahe Erfahrungen!
Bei mir war Eigenleistung beim Rohrverlegen für die Fußbodenheizung OK – das war eher handwerklich machbar. Aber die Inbetriebnahme, Hydraulik-Abgleich und WP-Konfiguration? Das brauchte ich professionell. Mein Tipp: Rechne in deiner Amortisationsrechnung 5–10 Prozent Kostenersparnis durch deine Arbeit ein, nicht 20–30. Dann bist du auf der sicheren Seite und wunderst dich nicht, wenn am Ende mehr kostet als geplant.