Hallo zusammen,
ice beschäftige mich gerade intensiv mit der Frage, ob eine Wärmepumpe für ein kleineres Einfamilienhaus (ca. 95 qm, Baujahr 1992, mäßig gedämmt) wirtschaftlich Sinn macht. Die alte Gasheizung läuft noch, aber irgendwann ist Schluss damit.
Mein Problem: Bei der Heizlastberechnung komme ich auf etwa 8-9 kW Heizlast im Winter. Das ist für eine Wärmepumpe eigentlich ein ideales Profil – aber die fixen Kosten (Gerät, Installation, ggf. Elektrik-Ertüchtigung) bleiben ja gleich, egal wie groß das Haus ist.
Ich habe mehrere Angebote eingeholt: Luft-Wasser liegt bei ca. 22-25k€ all-in, mit aktueller BAFA-Förderung. Beim Strompreis von 38ct/kWh und bei etwa 6000-7000 kWh/a (Warmwasser inklusive) käme ich auf grob 2300€ jährliche Heizkosten. Das Gas kostet mich aktuell etwa 1800-1900€ im Jahr.
Muss ich hier besonders auf etwas achten, oder gibt es bei kleineren Häusern Besonderheiten, die die Rechnung verändern? Wie löst ihr das Problem der Relation zwischen Investition und Einsparung bei kleineren Objekten?