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Hybrid-WP sinnvoll oder teurer Kompromiss? Rentabilität im Detail

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WasserWP-Klaus74
Beiträge: 40
Themenstarter
(@wasserwp-klaus74)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#170]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit der Frage, ob eine Hybridheizung (WP + Gas-Backup) für mein Einfamilienhaus wirklich die richtige Wahl ist. Das Problem: Ich finde in den meisten Wirtschaftlichkeitsrechnungen zu viele Pauschalwerte und zu wenig ehrliche Einschätzung der echten Betriebskosten.

Meine Situation: Modernisiertes 80er-Jahre-Haus, U-Wert ca. 0,25, Heizlast etwa 12 kW. Aktuell noch Gasheizung. Ein Installateur rechnet mir vor, dass eine Hybrid-WP sich in 15 Jahren amortisiert – aber die Gaspreisentwicklung wird dort mit nur 2% angenommen, was mir unrealistisch vorkommt.

Meine Fragen konkret:
1. Wie rechnet ihr die Übergangszeiten im Frühjahr/Herbst ein? Lädt die WP da sinnvoll oder heizt das Gas für Minutenschnelle?
2. Bei welchem Strompreis-zu-Gas-Preis-Verhältnis wird Hybrid unwirtschaftlich gegenüber reiner WP?
3. Habt ihr Erfahrungswerte zu den echten Wartungskosten für zwei Systeme parallel?

Mich interessieren vor allem ehrliche Zahlen jenseits von Herstelleraussagen. Danke!


1 Antwort
Technik_Marco_85
Beiträge: 23
(@technik_marco_85)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hab mir für mehrere Kunden die Heizlastberechnungen mit realer Witterung angeschaut. Hybrid lohnt sich bei dir wahrscheinlich nur, wenn du die WP wirklich dimensionierst für 80% der Auslegungstemperatur und das Gas nur für die letzten 10-15 Heiztage im Jahr nutzt. Das heißt aber: WP muss teurer sein, Gas muss kleiner dimensioniert werden. Das tut der Wirtschaftlichkeit weh, wenn man alles durchrechnet. JAZ sinkt oft unter 3,0.


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