Hallo zusammen,
ich plane gerade für 2026 eine Kombination aus meiner bestehenden Sole-Wasser-WP (Erdwärme, ca. 12 Jahre alt) und einer neuen PV-Anlage. Das klingt auf dem Papier ideal, aber mich interessiert die praktische Wartungsseite.
Bei meinen bisherigen Erfahrungen mit der Sole-WP habe ich festgestellt, dass die Wartungsintervalle der Hersteller – speziell für Sole-Wasser – oft zu großzügig bemessen sind. Wer täglich bei unterschiedlichen Lastprofilen fährt, braucht engere Inspektionen, das habe ich dokumentiert.
Jetzt die Frage: Wenn ich ab 2026 über PV-Eigenstrom fahre, ändert sich das Betriebsprofil erheblich. Morgens/mittags Hochlast durch billiger verfügbaren Strom, abends gedrosselt oder Pufferspeicher. Verschärft das die Verschleißproblematik oder entlastet es die Sole-WP sogar?
Hat jemand von euch praktische Daten dazu, wie sich PV-gesteuerte WP-Zyklen auf Wartung und Verschleiß (speziell Verdichter und Sole-Kreis) auswirken? Oder sollte ich da eher konservativer planen?
Interessante Perspektive – dazu habe ich aber noch eine Gegenfrage: Du schreibst von engeren Inspektionen bei deiner aktuellen Sole-WP. Basiert das auf Fehlern, die du tatsächlich gefunden hast, oder eher auf präventivem Gedanken? Bei mir zumindest ist die Sole-Kreis-Qualität (Glykol-Konzentration, Korrosion) das kritischere Thema als Hochlast-Zyklen. PV-Steuerung könnte da sogar stabilisierend wirken, weil weniger Takten stattfindet. Aber bei meiner neuen Wasser/Wasser-WP plane ich ohnehin alle zwei Jahre eine gründliche Überprüfung ein – da bin ich lieber paranoid als überrascht.