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Hybrid-WP CO2-Bilanz über 20 Jahre: Wann rechnet sich der Gaskessel-Anteil wirklich?

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Markus H.
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Themenstarter
(@wp_optimizer84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#221]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der langfristigen CO2-Gesamtbilanz von Hybrid-Wärmepumpen und bin ehrlich gesagt skeptisch, wie die Hersteller diese darstellen.

Mein Szenario: Altbau, ca. 150 m², bisherige Gasheizung. Eine Hybrid-Anlage würde etwa 70–80 % des Jahreswärmebedarfs per Wärmepumpe decken, die restlichen 20–30 % (Spitzenlast + Wintermonate) über den vorhandenen Gaskessel.

Wenn ich jetzt die CO2-Emissionen rechne – Strommix von heute, aber realistische Annahmen für die nächsten 20 Jahre – muss ich den Gasanteil ja ehrlich einrechnen. Manche Hersteller suggerieren, dass die Hybrid-WP fast CO2-neutral ist, weil die WP im Sommer und Herbst läuft. Aber die Wahrheit ist: Im Januar und Februar wird der Gaskessel trotzdem regelmäßig zugeschaltet, oder?

Ich möchte das mit meinen Messdaten vergleichen und nicht in Marketing-Fallen tappen. Wie habt ihr das berechnet? Welche realistischen CO2-Werte erreicht ihr tatsächlich, wenn man den Gasanteil korrekt berücksichtigt?

Danke für ehrliche Einschätzungen.


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