Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiv mit der langfristigen CO2-Gesamtbilanz von Hybrid-Wärmepumpen und bin ehrlich gesagt skeptisch, wie die Hersteller diese darstellen.
Mein Szenario: Altbau, ca. 150 m², bisherige Gasheizung. Eine Hybrid-Anlage würde etwa 70–80 % des Jahreswärmebedarfs per Wärmepumpe decken, die restlichen 20–30 % (Spitzenlast + Wintermonate) über den vorhandenen Gaskessel.
Wenn ich jetzt die CO2-Emissionen rechne – Strommix von heute, aber realistische Annahmen für die nächsten 20 Jahre – muss ich den Gasanteil ja ehrlich einrechnen. Manche Hersteller suggerieren, dass die Hybrid-WP fast CO2-neutral ist, weil die WP im Sommer und Herbst läuft. Aber die Wahrheit ist: Im Januar und Februar wird der Gaskessel trotzdem regelmäßig zugeschaltet, oder?
Ich möchte das mit meinen Messdaten vergleichen und nicht in Marketing-Fallen tappen. Wie habt ihr das berechnet? Welche realistischen CO2-Werte erreicht ihr tatsächlich, wenn man den Gasanteil korrekt berücksichtigt?
Danke für ehrliche Einschätzungen.