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Wasserhärte und Eisengehalt bei W/W-WP: Ab wann wird es problematisch?

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Tobias B.
Beiträge: 16
Themenstarter
(@t-brinkmann74)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#145]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meinen Altbau mit einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe auszustatten und habe von meinem Installateur gehört, dass ich vorher eine Wasseranalyse machen sollte. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so richtig, worauf ich achten muss und welche Werte kritisch sind.

Mein Grundstück hat einen eigenen Brunnen, das steht fest. Aber welche Parameter sollte ich vor der Installation auf jeden Fall prüfen lassen? Der Installateur hat was von Eisengehalt, Härte und pH-Wert gemacht – aber wo liegen denn die Grenzen? Ab welchem Eisengehalt wird es problematisch? Und wenn die Wasserhärte zu hoch ist – muss ich dann eine Enthärtungsanlage einbauen und das zerstört mir die ganze Wirtschaftlichkeit?

Ich möchte ja nicht blind 35.000 Euro in eine Brunnenanlage investieren, wenn das Wasser am Ende nicht passt. Kann mir jemand konkrete Zahlenwerte geben oder seine Erfahrungen teilen?

Danke schon mal!


3 Antworten
Thomas K.
Beiträge: 28
(@stillhunter47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Kurz gesagt: Eisen unter 0,3, Härte unter 8°dH, pH neutral – dann läuft's.


Antwort
Klaus H.
Beiträge: 7
(@klaushartmann13)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist ja eben das Problem – die meisten Installateur sagen dir einfach 'lass analysieren', aber was dann mit den Ergebnissen passiert, bleibt unklar. Ich würde kritisch hinterfragen, ob die empfohlene Enthärtungsanlage wirklich nötig ist oder nur gewinnoptimiert. Bei meinen Messungen habe ich festgestellt, dass selbst Wasser mit 10°dH noch kein großes Problem darstellt, wenn die Vorlauftemperatur niedrig bleibt. Unter 35°C ist Kalkabscheidung minimal. Die Hersteller malen da oft ein schwärzeres Bild als nötig.


Antwort
Markus B.
Beiträge: 14
(@markus-breitner)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist tatsächlich ein oft unterschätzter Punkt. Nach DIN EN 12831 brauchst du folgende Messwerte: Eisengehalt (sollte unter 0,3 mg/l liegen, sonst Verschlammung der Wärmetauscher), Gesamthärte (bis 8°dH ist unkritisch, darüber empfehle ich Betrachtung einer Entsteinung), pH-Wert (6,5–7,5 ideal), Mangan, Sulfate und die Leitfähigkeit. Ich habe das vorher mit meiner Heizlastberechnung gekoppelt – wenn die Wasserbeschaffenheit problematisch wird, kann das die effektive JAZ um bis zu 20% senken. Lass eine zertifizierte Analyse machen, nicht beim Baumarkt!

Mein Tipp: Hol dir mindestens drei Angebote von verschiedenen Installateuren ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich bei gleicher Leistung. Lass dir auch die Garantiebedingungen genau erklären, das ist oft ein wichtiger Punkt bei der Auswahl. Angebot vergleichen für Wärmepumpen


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