Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung zwischen einer Wasser-Wasser- und einer Sole-Wasser-Wärmepumpe und komme ehrlich gesagt nicht weiter. Wir haben ein Einfamilienhaus Baujahr 1998, ca. 160m² Wohnfläche, und wollen im nächsten Frühjahr die alte Ölheizung endlich ersetzen. Fußbodenheizung ist im Erdgeschoss vorhanden, oben haben wir noch Heizkörper.
Zum Grundstück: Es ist etwa 800m² groß, relativ eben, und laut einer ersten Auskunft vom Bohrfirma liegt das Grundwasser bei uns zwischen 5 und 8 Metern Tiefe – je nach Jahreszeit. Im Moment, mitten im Sommer, ist es eher bei 7-8m, haben die mir gesagt.
Meine Fragen:
- Lohnt sich der Aufwand für zwei Brunnen (Förder + Schluck) bei dieser Grundstücksgröße überhaupt?
- Oder wäre eine Erdwärmesondenanlage (Sole-Wasser) auf diesem Grundstück machbar und vielleicht sogar sinnvoller?
- Was sind die typischen Vor- und Nachteile, gerade auch was Wartung und Langzeitbetrieb betrifft?
Bei der Hitze der letzten Wochen denke ich auch daran, dass man mit einer W/W-Anlage ja vielleicht sogar kühlen könnte – ist das bei Sole-Wasser genauso möglich?
Wir sind noch komplett am Anfang der Planung, also über jeden sachlichen Hinweis dankbar. Ich bin kein Techniker, also bitte nicht zu fachspezifisch.
Danke, T. Breitmeyer