Hallo zusammen,
ich plane gerade mein Einfamilienhaus mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe auszustatten und überlege jetzt, ob ich parallel eine PV-Anlage installiere. Der Gedanke ist, den erzeugten Solarstrom direkt in die Wärmepumpe zu stecken – das müsste doch die Betriebskosten deutlich senken, oder?
Meine konkrete Frage: Macht ein Stromspeicher in diesem Setup wirtschaftlich Sinn? Ich plane auch, die Kühlfunktion im Sommer zu nutzen, was ja zusätzlich Strom kostet. Lohnt sich dann ein Speicher, um die Mittagsspitzen der PV abzufangen?
Zum Kontext: Ich möchte später auch eine Hybrid-Lösung mit Gas haben, falls die Wärmepumpe nicht ausreicht. Wie beeinflusst das die PV-Dimensionierung?
Hat hier jemand praktische Erfahrungen mit der Kombination PV + Sole-WP + optionaler Gashybrid gemacht? Freue mich auf ehrliche Antworten zu den realen Zahlen.
Hallo Stefan, ich stehe ähnlich wie du vor dieser Entscheidung – allerdings ohne das Gas-Element. Meine Frage ist: wie wichtig ist der Sanierungsfahrplan für eine optimale Förderung, wenn ich ohnehin schon PV + Sole-WP kombiniere? Ich hatte mich ja vorher auch mit der 30%-Förderung beschäftigt.
Zum Speicher: Ehrlich gesagt, die Kosten haben mich abgeschreckt. Lieber investiere ich das Geld in eine größere PV-Anlage und fahre die Wärmepumpe im Sommer einfach clever – passive Kühlung nutzen, Vorlauftemperatur senken. Das bringt wahrscheinlich mehr.
Moment – bevor du mehrere zehntausend Euro in PV + Speicher + Sole-WP steckst: Hast du die Gesamtwirtschaftlichkeit wirklich durchgerechnet? Speicher kosten aktuell immer noch 6.000–10.000€ je kWh brutto, Lebenszykluskosten sind brutal.
Mit Gas-Hybrid wird's noch kritischer: Du sparst im Winter kaum mit PV, also rechnet sich das System deutlich später. Bevor ich spekuliere – lass eine echte Wirtschaftlichkeitsprognose machen, nicht nur Pi mal Daumen. Sonst investierst du am Ertrag vorbei.