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Bohrtiefe und JAZ-Optimierung: Welche Tiefe bringt wirklich ROI?

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Stefan-Koch
Beiträge: 28
Themenstarter
(@stefan-koch)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#149]

Hallo zusammen,

ich plane gerade die Installation einer Sole-Wasser-WP für mein bestehendes Haus und beschäftige mich intensiv mit der Wirtschaftlichkeit. Mein Handwerker schlägt mir 150m Bohrtiefe vor, was die Investition erheblich erhöht. Ich frage mich aber: Gibt es einen wissenschaftlichen Sweet-Spot bei der Bohrtiefe, bei dem die JAZ-Verbesserung die zusätzlichen Kosten rechtfertigt?

Mir geht es konkret darum, wie die Erdreich-Temperatur mit der Tiefe steigt und wie sich das auf meinen Stromverbrauch über das Jahr verteilt auswirkt. Lohnt sich bei mir z.B. 100m statt 150m, wenn ich dafür mit 10-15% niedrigerer JAZ leben kann? Oder wäre das falsch gedacht?

Hat jemand konkrete Messreihen oder Erfahrungswerte zur JAZ-Differenz zwischen 100m und 150m Bohrtiefe? Mein Fokus liegt auf echter Kostenoptimierung – nicht auf maximaler Tiefe um jeden Preis.

Danke für fundierte Input!


1 Antwort
L.Fischer
Beiträge: 54
(@l-fischer)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Stefan, gute Frage! Ich bin gerade in der Planungsphase meines Eigenheims und habe mich damit auch auseinandergesetzt – habe aber noch keine Bohrung. Soweit ich gelesen habe, bringt jede zusätzliche 25m Tiefe etwa 1°C mehr Erdreich-Temperatur, aber nicht linear: Die ersten 100m bringen deutlich mehr als die zweiten 50m. Hast du dir schon einen Energieberater angeschaut? Der könnte dir mit deinen konkreten Gebäudedaten eine Simulation rechnen, welche Tiefe für deine JAZ optimal ist. Bei mir habe ich auch gelesen, dass man die Kosten für Bohrung und Heizstab-Betrieb im Winter gegenrechnen sollte – könnte ja sein, dass 125m bei dir der Sweet-Spot ist. Würde mich interessieren, was dein Energieberater sagt!


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