Hallo zusammen,
ich plane gerade eine Neuanlage mit Luft-Wasser-WP und 10 kWp PV und möchte das Energiemanagement von Anfang an richtig dimensionieren. Meine Frage zielt auf die Steuerungslogik ab:
Im Sommer (wie jetzt im Juli) habe ich natürlich massive PV-Überschüsse. Meine bisherige Überlegung war: Warmwasser direkt mit dem Überschuss laden, wenn die WP gerade lädt. Aber ich frage mich systematisch, ob das wirklich optimal ist.
Gegenfrage: Lohnt sich ein zusätzlicher Pufferspeicher für die Heizung, um Überschüsse zu "sammeln" und dann gezielt nachts zu nutzen? Oder ist das im Sommer eher kontraproduktiv, weil die Heizlast ohnehin minimal ist?
Mich interessiert besonders: Wie steuert ihr das konkret? Gibt es Erfahrungen mit SG-Ready-Relais oder intelligenten EMS-Lösungen, die PV-Überschuss automatisch in Heizwärme wandeln – ohne dass der Speicher überlädt?
Welche Fehler bei der Diagnose oder Einstellung würde ich machen, wenn ich das falsch dimensioniere?
Danke für eure Erfahrungen!
Markus T.
Nach meiner langen Pause hier im Forum – bin ja gerade wieder mit der neuen Fußbodenheizung beschäftigt – würde ich sagen: Dimensioniere den Speicher primär für die Heizperiode, nicht für Juli. Im Sommer brauchst du einfach zu wenig Wärme, dass sich ein großer Puffer lohnt. Meine Nachfrage an dich: Wie hoch ist deine tatsächliche Warmwasserlast im Sommer? Das ist oft das Missverständnis – viele laden Speicher, obwohl das Haus kaum Wärme braucht.
Mein Tipp: Hol dir mindestens 3-4 Angebote von verschiedenen Installateure ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Preisunterschiede sind teilweise erheblich. Lass dich auch beraten, welche Anlage zu deinem Haus passt - das ist genauso wichtig wie der Preis. Angebot vergleichen für Wärmepumpen