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Pufferspeicher Dimensionierung - zu klein oder zu groß schadet der Effizienz?

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TobiasK87
Beiträge: 35
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(@tobiask87)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#47]

Hallo zusammen,

bin gerade dabei meine neue Luft-WP zu planen und stehe vor der Frage der Pufferspeicher-Größe. Mein Installateur hat 500L vorgeschlagen für mein 150qm EFH (Baujahr 2010, gedämmt). Die WP soll 8kW haben.

Jetzt hab ich aber gelesen, dass zu kleine Puffer die Taktzahl erhöhen und zu große unnötig Energie verbrauchen durch höhere Verluste. Gleichzeitig soll ein größerer Puffer ja die Effizienz steigern weil die WP länger am Stück laufen kann.

Bin ehrlich gesagt ziemlich verwirrt von den ganzen widersprüchlichen Infos im Netz. Einige sagen 20-30L pro kW WP-Leistung, andere wieder was ganz anderes.

Wie habt ihr das bei euch gelöst? Gibt es eine Faustformel die wirklich funktioniert? Und merkt man in der Praxis überhaupt einen Unterschied bei der JAZ wenn der Puffer etwas größer oder kleiner ist?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen, besonders da ich das jetzt im Sommer planen will und im Herbst umsetzen möchte.

Gruß
Tobias


3 Antworten
L.Weber60
Beiträge: 17
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(@l-weber60)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Muss da L.Weber recht geben - die Größe passt schon. Hab selbst lange überlegt und verschiedene Angebote verglichen. Am Ende ist ein bisschen größer meist besser als zu knapp.

Was viel wichtiger ist: Lass dir die genaue Hydraulik zeigen! Viele Installateure machen da Fehler und dann hilft auch der beste Puffer nix.


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L.Weber
Beiträge: 34
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(@l-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Die 500L passen schon. Wichtiger ist das Verhältnis zur Heizlast. Bei modernen gedämmten Häusern reichen meist 30-50L pro kW installierter WP-Leistung. Ihr habt ja 62,5L/kW - das ist im oberen Bereich aber noch okay.

Zu große Puffer haben hauptsächlich bei der WW-Bereitung Nachteile durch höhere Verluste. Fürs Heizen ist ein größerer Puffer fast immer besser weil er Takten verhindert und die WP länger in effizienten Betriebspunkten laufen kann.

Bei deiner Planung würde ich eher auf die richtige Regelung und Hydraulik achten. Wenn die stimmt, macht der Unterschied zwischen 400L und 500L praktisch nichts aus.


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Markus91
Beiträge: 34
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(@markus91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hi Tobias,

500L für 8kW ist schon ordentlich, aber nicht überdimensioniert. Ich hab bei meiner 6kW Sole-WP einen 300L Puffer und bin sehr zufrieden. Die Faustformel die ich kenne ist eher 50-80L pro kW, je nach Anwendung.

Wichtiger als die pure Größe ist aber die Hydraulik. Ein schlecht eingebundener großer Puffer bringt weniger als ein kleinerer der richtig angeschlossen ist. Schichtladung, richtige Anschlußhöhen und so.

Bei meinem Erdwärme-Projekt hatte ich ähnliche Überlegungen und bin froh dass ich nicht zu klein dimensioniert hab. Lieber etwas Reserve als später ärgern.


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