Hallo zusammen, ich bin neu hier und plane gerade meine erste Wärmepumpe für unser Reihenhaus. Nach langen Recherchen tendiere ich eher zur Wasser-Wasser-Wärmepumpe, da wir Glück mit dem Grundwasser haben.
Jetzt bin ich bei der Planung aber auf die Frage gestoßen, ob ich zusätzlich zur WP auch eine PV-Anlage brauche und wenn ja, ob dann auch ein Batteriespeicher notwendig ist. Im Juli haben wir ja theoretisch viel Sonne, aber meine Frage ist eher: Macht es wirtschaftlich Sinn, eine kleinere PV-Anlage (vielleicht 6-8 kWp) zusammen mit einem Speicher zu installieren, oder sollte ich das lieber sein lassen und mich auf die Wärmepumpe konzentrieren?
Ob es überhaupt rentabel ist, interessiert mich auch sehr – ich habe gelesen, dass die Förderungen aktuell ganz interessant sind, aber ich weiß nicht genau, ob PV und WP zusammen gefördert werden oder separat. Hat hier jemand Erfahrung mit den aktuellen Zuschüssen und kann mir helfen, das durchzublicken?
Hallo Sarah, gute Frage! Also bei einer Wasser-Wasser-WP ist der Fall eigentlich etwas anders als bei Luft-WPs. Die WWP läuft relativ konstant und effizient – die braucht nicht unbedingt PV, um wirtschaftlich zu sein. Wenn du jetzt noch PV + Speicher dazunehmen willst, musst du wirklich rechnen: Speicher sind teuer, und im Sommer nutzt du die WP nicht so intensiv wie im Winter. Da fragst du dich schnell, wofür der Speicher eigentlich gut ist. Meine Empfehlung: Erst die WP allein planen, dann schauen, ob PV-Überschüsse entstehen, die man sinnvoll nutzen kann. Bei Förderung: KfW behandelt WP und PV meines Wissens getrennt – aber da solltest du einen lokalen Energieberater fragen, bevor du was beantragst!