Hallo zusammen,
ich bin Rentner und möchte mich endlich von der alten Ölheizung trennen. Eine Luft-Wärmepumpe interessiert mich, aber vorher muss die Elektrik hergerichtet werden. Mein Haus stammt aus den 80ern, der Zählerkasten ist völlig veraltet – der Elektriker meint, ich brauche eine komplette Neuverkabelung und einen neuen Hausanschluss. Das kostet angeblich 8.000–12.000 Euro, bevor die WP überhaupt angeschlossen wird.
Meine Frage: Wie rechne ich da wirtschaftlich sinnvoll? Gibt es Fördermittel, die auch die Elektrik-Ertüchtigung abdecken? Und in welchem Zeitraum amortisieren sich diese Kosten durch niedrigere Heizkosten wieder? Ich möchte verstehen, ob sich die Investition im Rentenalter noch lohnt oder ob ich zu alt für so ein Projekt bin. Welche Mindeststandards sind wirklich nötig und wo könnte ich sparen, ohne Qualität oder Sicherheit zu gefährden?
Klaus M., ich versteh Deine Sorge. Bei mir musste damals auch einiges saniert werden, bevor die WP laufen konnte.
Ehrlich gesagt: Die Elektrik ist ne notwendige Investition, da kannste nicht sparen. Aber schau mal bei der KfW nach – es gibt Förderprogramme (z.B. 261/262), die auch Elektrifizierungsmaßnahmen abdecken, nicht nur die WP selbst. Das kann 20-30% der Kosten sparen.
Zur Amortisation: Mit ner Luft-WP sparst Du beim Ölwechsel locker 1.500-2.000 Euro jährlich, je nach Verbrauch. Bei 10.000 Euro Elektrik brauchste dann also 5-7 Jahre. Im Rentenalter durchaus machbar, zumal die Anlage selbst 15-20 Jahre hält.
Was die Mindeststandards angeht: Ein moderner Zählerkasten mit ausreichend Absicherung ist notwendig – da gibts keinen sicheren Kompromiss. Lass Dir von nem anderen Elektriker ne zweite Meinung holen, vielleicht sind die 8-12K auch n bisschen übers Ziel hinaus geschätzt.
Viel Erfolg dabei!