Hallo zusammen,
ich plane derzeit die Sanierung eines Mehrfamilienhauses (Baujahr 1978) mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (ca. 16 kW, mit Inverter) auszustatten. Bei der Dimensionierung der elektrischen Infrastruktur bin ich auf eine Frage gestoßen, die mich nicht ganz losläßt:
Der Gerätehersteller schreibt im technischen Datenblatt vor, dass ein RCD Typ B erforderlich ist – wegen des Frequenzumrichters. Unser lokale Elektro-Fachbetrieb sagt dagegen, dass bei modernen Wärmepumpen-Invertern die Typ-A-Variante (30 mA) völlig ausreicht und Typ B unnötig ist. Das würde den Kostenaufwand deutlich reduzieren.
Im Bestandsbau kann jeder Euro entscheidend sein – aber ich möchte auch keine Sicherheitskompromisse eingehen. Wie handhabt ihr das in der Praxis? Gibt es da konkrete Normen (VDE 0100-...?), oder ist das eher eine Herstelleremfpehlung ohne Bindungskraft? Und: Hat jemand Erfahrung mit der Nachlieferpflicht von älteren Zählerkästen – oder muss ein kompletter Austausch her?
Freue mich auf praktische Input!
Für Hybridheizung (falls das später kommt) würde ich definitit zu Typ B greifen. Dann hast du für Gas + WP + eventuell PV die volle Sicherheit. Bei separater Installation weniger kritisch, aber warum sparen?