Hallo zusammen, ich bin Martin89 und melde mich nach längerer Pause mal wieder zurück. Ich saniere gerade mein EFH und plane eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Gasbrennwert als Backup – also klassische Hybrid-Lösung. Soweit klar.
Jetzt mein Problem: Ich möchte eine vernünftige Smart-Home-Integration haben – intelligente Heizregelung, Monitoring, das ganze Paket. Mein SHK-Handwerker sagt aber, dass die aktuelle KfW BEG-Richtlinie eine vollständige digitale Systemvernetzung verlangt, die in meinem Fall höhere Kosten bedeutet als geplant.
Frage: Kann ich die WP-Installation OHNE die vollständige Smart-Home-Integration fördern lassen und die digitale Aufrüstung später selbst machen? Oder ist das bereits Maßnahmenbeginn und zunichte?
Die KfW-Webseite ist da irgendwie unklar für Hybrid-Systeme. Hat das jemand ähnlich gelöst? Danke!
Klaus hier: Die pauschale Aussage deines Handwerkers ist zu kurz gegriffen. Die Smart-Home-Integration ist bei Hybrid-Systemen kein absolutes KO-Kriterium, sondern hängt davon ab, wie du den Antrag strukturierst.
Es gibt zwei Szenarien: Entweder beantragst du nur die WP-Installation ohne Smart-Home (dann fallen die weitergehenden Regelungsanforderungen weniger ins Gewicht), oder du beantragst das Komplett-Paket. Im ersten Fall sparst du sofort. Im zweiten Fall musst du nachweisen, dass die digitale Steuerung technisch möglich ist – nicht zwingend schon installiert.
Mein Tipp: Lass den Energieberater vor Antragstellung klären, welche Mindest-Anforderungen wirklich bindend sind. Das spart dir später Überraschungen.