Hallo zusammen,
ich bin seit Jahren mit meiner Sole-Wasser-Wärmepumpe sehr zufrieden und hätte jetzt gerne auch meinen Bruder unterstützt, der sein Haus sanieren möchte. Aber jetzt das Problem: Bei der Berechnung der Förderung ist klar geworden, dass sein Haushaltseinkommen die Einkommensgrenze für BEG überschreitet. Das ist natürlich bitter, wenn man bedenkt, dass die Wärmepumpe technisch perfekt für sein Haus wäre – Erdwärme ist aus meiner Erfahrung einfach die zuverlässigste Lösung.
Nun suchen wir nach Alternativen, um die Sanierung dennoch wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten. Gibt es neben der klassischen BEG-Förderung noch andere Wege? Ich habe von regionalen Programmen gehört, aber keine konkrete Information. Auch interessiert mich: Macht es Sinn, erst mal mit einer günstigeren Luft-Wasser-Wärmepumpe zu starten, oder sollte man bei der Sole-Wasser-Lösung bleiben und einfach selbst in die Qualität investieren?
Welche praktischen Erfahrungen habt ihr in ähnlichen Situationen gemacht?
Die Heizlastberechnung wird da entscheidend sein. Wenn sein Haus ordentlich isoliert ist, reicht eine Luft-Wasser-WP völlig – und die ist einfach zu regeln. Mein Rat wäre, vorher genau die JAZ-Anforderungen durchrechnen lassen, nicht nur die KfW-Kriterien. Dann seht ihr, ob es finanziell Sinn macht, in die teurere Sole-Lösung zu gehen oder nicht.
Einer der größten Fehler ist, die Wärmepumpe unter-zu-dimensionieren und dann den Heizstab ständig laufen zu haben. Das verbiegt die ganze Rechnung. Also: Solider Energieberater, ordentliche Berechnung, dann entscheiden.